Die B-Jugend-Handballerinnen des TV Oyten haben in der ersten Relegationsrunde den direkten Sprung in die Regionalliga knapp verpasst. Der Nachwuchs der "Vampires" darf aber weiter hoffen: Am 14. Juni bietet sich der Mannschaft von Trainerin Bea Junge vor eigenem Anhang eine weitere Chance. Dann geht es für den TVO gegen die HSG Schwanewede/Neuenkirchen und den SV Stöckheim. Noch offen ist allerdings, wie viele Plätze in der Dreierrunde in zwei Wochen für die Regionalliga vergeben werden.
In der ersten Runde bekam es der Regionalliga-Neunte der Saison 2025/2026 aus dem Kreis Verden mit dem TuS Bergen, Gastgeber HSG Wolfsburg-Vorsfelde und der JSG GIW Meerhandball zu tun. Nach einem 19:9-Kantersieg zum Auftakt gegen den TuS Bergen und einer 15:18-Niederlage gegen die HSG Wolfsburg-Vorsfelde wurde das dritte Spiel gegen die JSG GIW Meerhandball für den TV Oyten zum echten Endspiel um einen der beiden Direktplätze.
Lea Grashoff brachte den TV Oyten in dem Duell beim 5:4 in der 15. Spielminute erstmals in Führung. In der Folge baute der TVO den Vorsprung auf 9:5 (18.) aus. Doch der Gegner vom Steinhuder Meer kämpfte sich zurück, glich zum 12:12 (29.) aus und hatte am Ende mit 13:12 das glücklichere Ende für sich. Dem TV Oyten blieb in der Vierergruppe mit 2:4 Punkten somit nur der undankbare dritte Platz.
Neben Trainerin Bea Junge war auch Carolin Sunder mit dem TVO-Nachwuchs in die Autostadt gefahren. Für die Handball-Abteilungsleiterin des TV Oyten war es am Ende ein "unnötiger" Ausgang: "Wolfsburg und Meerhandball waren zumindest zwei Gegner auf Augenhöhe. In den entscheidenden Momenten hat man unserer jungen Truppe dann doch die fehlende Erfahrung angemerkt."
Beste Torschützin beim TV Oyten in Wolfsburg war Lea Grashoff. Die Linkshänderin erzielte in den drei Spielen insgesamt 13 Treffer. Die C-Jugendliche Ida Pahl folgte in der internen Statistik nicht weit entfernt mit zehn Toren.