Letztes Update:
20260526112234

Tanzen: Lynn Maruhn wird Europameisterin

08:16
25.05.2026
Eine erfolgreiche Reise nach Serbien liegt hinter Lynn Maruhn. Die 14-jährige Tänzerin des MTV Langwedel nahm kürzlich an den Europameisterschaften der World Dance Sport Federation (WDSF) in Novi Sad teil. Für Deutschland gingen ausgewählte Tänzer verschiedener Altersklassen an den Start. Dazu gehörte auch Lynn Maruhn, die mit gleich zwei Medaillen im Gepäck die Rückreise antrat.

Für die Langwedelerin bedeutete die Teilnahme an den Europameisterschaften weit mehr als ein weiterer internationaler Wettkampf. Denn Lynn Maruhn trat als amtierende WDSF-Europameisterin im Jazz Dance und Vize-Europameisterin in Modern Dance an. Daher reiste sie mit hohen Erwartungen in die serbische Stadt. Über 2500 Tänzer aus über 20 Ländern kämpften um den Einzug in die Finalrunden.

"Besonders in den stark besetzten Kategorien Jazz Dance und Contemporary wurde schnell deutlich, wie hoch das internationale Niveau war. Am Ende blieben jeweils nur die besten sechs Starterinnen übrig", erklärte Birgit Sasse-Maruhn vom MTV Langwedel das Prozedere.

In den beiden Solo-Kategorien musste sich Lynn Maruhn Runde für Runde vor dem siebenköpfigen Kampfgericht behaupten. Sie überzeugte nicht nur im Achtelfinale, sondern auch im Viertelfinale und Halbfinale. Damit war der Einzug ins Finale der besten Tänzerinnen Europas perfekt.

Trotz der starken Konkurrenz nahm Lynn Maruhn zwei Medaillen entgegen. Im Contemporary Dance wurde die 14-Jährige dank einer starken Leistung Europameisterin. Hinzu kam noch der zweite Platz im Jazz Dance – und damit neben der goldenen auch noch eine silberne Medaille.

"Ich bin unglaublich glücklich und dankbar für diese Erfahrung. Neben den Medaillen habe ich mich besonders gefreut, viele internationale Tänzerinnen wiederzusehen, mit denen ich über Instagram Kontakt habe oder die ich von früheren Wettbewerben kenne. Genau solche Begegnungen machen diese Meisterschaften für mich jedes Mal besonders", sagte eine glückliche Lynn Maruhn.

Maurice Reding

Motorsport: Leon Bauchmüller glückt das Debüt

13:55
22.05.2026
Für Leon Bauchmüller begann jetzt ein neues Kapitel in seiner Motorsportkarriere. Der 18-Jährige aus Kirchlinteln feierte auf dem Red Bull Ring in Spielberg sein Debüt in der ADAC GT4 Germany und sammelte mit Teamkollege Lukas Stiefelhagen erste wertvolle Rennerfahrungen im BMW M4 GT4 Evo von ME Motorsport. Vor 51.000 Zuschauern und bei bestem Wetter gelang dem Duo direkt ein starker Einstand.

Im ersten freien Training absolvierte das Team direkt eine Qualifying-Simulation auf neuen Reifen. Dabei zeigte sich, dass die Pace grundsätzlich stimmte, auch wenn im Set-up noch nicht alles optimal passte. Im Qualifying bestätigte Bauchmüller das Ergebnis vom Vortag. Der Förderpilot des ADAC Weser-Ems fuhr auf Startplatz elf und platzierte sich als drittbester BMW-Pilot nur knapp hinter seinen Markenkollegen.

Aus dem vorderen Mittelfeld erwischte Bauchmüller im ersten Rennen einen guten Start, verlor in Kurve vier nach einem eigenen Fehler jedoch einige Positionen. Anschließend fand er in seinen Rhythmus und übergab den BMW nach zwei Safety-Car-Phasen auf Platz sieben an seinen Teamkollegen. Der machte im zweiten Stint noch eine weitere Position gut und brachte das Auto auf Rang sechs ins Ziel.

Der zweite Tag verlief deutlich kürzer als erhofft. Bauchmüllers Teamkollege fuhr das Zeittraining und den Start. Bereits in der Anfangsphase des Rennens kam es zu einer Berührung, wobei ein Querlenker am BMW brach und das Rennen für das Duo vorzeitig beendet war.

Trotz des Ausfalls überwog bei Bauchmüller nach seinem ersten Wochenende in der ADAC GT4 Germany der positive Eindruck: "Wir haben viel gelernt und wissen, woran wir arbeiten müssen. Das Feld ist stark und die Rennen sind intensiv. Platz sechs im ersten Rennen ist ein guter Anfang."

wk