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Volleyball: Meister TV Baden II beendet die Saison standesgemäß

12:02
29.04.2026
Den Volleyballern des TV Baden II war der Meistertitel in der Verbandsliga der Männer schon vor den beiden abschließenden Saisonspielen nicht mehr zu nehmen. Allerdings wollte sich der neue Titelträger gebührend in die Sommerpause verabschieden. Das hatten sich auch die Volleyball-Frauen des TV Baden vorgenommen, die zum Abschluss nach Bremen fahren mussten.

In der Lahofhalle wurde nach dem letzten Ballwechsel gefeiert. Denn der TV Baden II hat sich in dieser Saison in überragender Manier in der Verbandsliga der Männer die Meisterschaft gesichert. Um ein Haar hätte die Mannschaft von Trainer Jan Kahrs sogar die perfekte Saison gespielt. Bei der SVG Lüneburg IV kassierte Badens Drittliga-Reserve jedoch die einzige Niederlage der Spielzeit.

Zum Abschluss der Meistersaison standen für den künftigen Oberligisten nun die Heimspiele gegen den TV Hambergen und TSV Hollern-Twielenfleth an. Der neue Titelträger verabschiedete sich standesgemäß in die Pause: Hambergen wurde mit 3:1 (26:28, 25:22, 25:18, 25:22) besiegt. Gegen Hollern gaben die Badener hingegen keinen Satz ab. Das Resultat: 3:0 (25:22, 25:21, 25:23).

"Wir haben uns im ersten Spiel mit Eigenfehlern schwerer getan, als erhofft. Hambergen hat gut aufgespielt und wir mussten mehr investieren, als erwartet", sagte Kahrs. Nachdem der erste Satz in der Verlängerung an die Gäste gegangen ist, verringerte der TVB die Eigenfehlerquote. Die Folge war, dass Baden die Sätze zwei bis vier für sich entschied. Kahrs machte zwar Schwankungen im Spiel seiner Mannschaft aus, "jedoch ist nach der langen Saison mit einem Monat Pause im März bei vorab feststehendem Aufstieg vermutlich auch die Luft ein wenig raus gewesen", sagte der Trainer.

Das zweite Spiel des Tages war schon nach drei Sätzen zugunsten der Gastgeber beendet. Den starken Diagonalangriff von Hollern-Twielenfleth habe seine Mannschaft durch eine gute Blockarbeit kontrolliert, freute sich Jan Kahrs. So konnte der TVB sein Spiel aufziehen und das letzte Spiel der Saison für sich entscheiden. "Wir haben mit einer tollen Mannschaft die Saison gespielt und früh unsere Zeichen gesetzt, sodass wir uns bereits zum Jahreswechsel intern mit der Frage zum Aufstieg beschäftigen mussten. Die Mannschaft hat signalisiert, dass sie es sich zutraut und versucht, das gesetzte Ziel zu verfolgen. Rückblickend hat meine Mannschaft das bemerkenswert umgesetzt", schaute Kahrs zurück.

Mit einem Erfolg sind auch die Frauen des TV Baden aus der Saison gegangen. Der Verbandsligist setzte sich beim Nachbarn TV Eiche Horn III mit 3:1 (25:14, 25:27, 25:22, 25:18) durch. Während Baden gut in die Partie fand, traf dies auf die Bremerinnen nicht zu. Erst ab dem zweiten Satz entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung. Im vierten Satz waren die Gäste wieder druckvoller, sodass sie das Match nach diesem Durchgang auch beendeten. TVB-Trainer Michael Hänsel war dementsprechend zufrieden mit seinem Team. Dies trifft auch auf das Abschneiden der gesamten Saison zu: Die "First Ladies" des TV Baden beenden die Spielzeit auf Rang fünf.

Florian Cordes

Fußball-Bezirksliga: Klare Rollenverteilung zwischen Sottrum und Hülsen

09:01
29.04.2026
Der SVV Hülsen hat sich in eine gute Ausgangsposition gebracht. Erreicht die Elf von Jan-Christian Dahlke am Donnerstag (18 Uhr) ein Remis beim TV Sottrum, ist sie Spitzenreiter der Fußball-Bezirksliga.

"Die Tabellenführung ist natürlich unser Ziel, aber es wird nicht einfach. Wir haben ein schweres Auswärtsspiel, zumal Sottrum noch nicht gerettet ist und um jeden Punkt kämpfen wird. Insofern treffen wir auf einen hoch motivierten Gegner, der alles versuchen wird, um uns zu schlagen", fährt Dahlke mit Respekt an die Wieste. Er warnt besonders vor dem Konterspiel des TVS, wobei er besonders auf Jarno Weisner und Leon Krause achten will.

Für Niklas Niestädt ist der SVV klarer Favorit. "Für uns ist es ein Bonusspiel, in dem wir gern etwas mitnehmen wollen", so der TVS-Coach, der sich an die vergangenen Spiele erinnert, in denen seine Elf gegen Hülsen gut aussah. Während Dahlke keine nennenswerten Personalsorgen hat, muss Niestädt auf Yannick Böhling und Marcel Waschmann verzichten. Fraglich sind Andrej Edel, Andreas Kiel, Thomas Colin Pons und Bartlomiej Lachowicz.

Andreas Ballscheidt