Es ist wie verhext: Die weibliche A-Jugend des TV Oyten II muss in der Handball-Oberliga die nächste knappe Niederlage verkraften. Beim Auswärtsspiel gegen die JSG Hasbruch unterlag das Team der Trainerinnen Lykka Pohlmann und Theresa Otten mit 31:33 (15:17).
Die Gäste erwischten einen Kaltstart. Bereits nach vier Minuten leuchtete ein 0:4 auf der Anzeigetafel. Bis zur 15. Minute baute die JSG Hasbruch den Vorsprung sogar auf 12:6 aus. Erst dann fanden die Oytenerinnen zu ihrem Spiel, agierten mutiger in den Zweikämpfen und stabiler in der Deckung. Die Belohnung: Bis zur Halbzeitpause verkürzten die „Vampires“ den Rückstand und waren beim 15:17 in Schlagdistanz.
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein echter Krimi. Hasbruch legte vor, Oyten antwortete postwendend – doch der Ausgleichstreffer wollte einfach nicht fallen. In der 56. Minute keimte noch einmal Hoffnung auf, als Emma Lindhorst und Ella Wilde auf 30:31 verkürzten. Doch drei Treffer der Gastgeberinnen besiegelten die Niederlage der Gäste. "Es fehlt die Konstanz über 60 Minuten. Die ist in dieser Liga aber zwingend notwendig, um enge Spiele für sich zu entscheiden“, resümierte Lykka Pohlmann. Auch die fehlende Körpersprache in der Anfangsphase missfiel der 26-jährigen Trainerin.