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Fußball-Bezirksliga Frauen: TSV Brunsbrock holt die nächsten drei Punkte

12:21
16.03.2026
In der Bezirksliga haben die Fußballerinnen des TSV Brunsbrock auch ihr zweites Spiel nach der Winterpause gewonnen. Dem 1:0-Sieg gegen den FC Geestland ließ das Team von Lennart Gerken einen 2:0 (1:0)-Erfolg beim FC Oste/Oldendorf II folgen und festigte Platz drei der Tabelle. Für den TSV Fischerhude-Quelkhorn fiel die Partie gegen den FC Ostereistedt/Rhade aus, da der Gegner nicht antrat.

"Für uns war es ein recht schwieriges Spiel. Es ging schon damit los, dass wir mit Rieke-Sophie Heemsoth, Sophia Meyer und Tanja Martens nur drei Auswechselspielerinnen dabeihatten", beklagte Lennart Gerken ungünstige Voraussetzungen. Der Brunsbrocker Trainer merkte seiner Mannschaft schnell an, dass sie nicht gewohnt sicher agierte. Mit einem 4-2-3-1-System starteten die Brunsbrockerinnen beim Abstiegskandidaten. Sie verstanden es aber nicht, mit diesem System Akzente in der Offensive zu setzen. Gerken baute daher schon nach einer Viertelstunde um und ließ im 3-4-3 spielen gegen einen Gastgeber, der sich mit mehreren Spielerinnen aus dem Kader der Landesliga-Mannschaft verstärkt hatte. "Mit dem neuen System lief es zwar besser, wir hatten aber weiterhin Probleme in unserem Spielaufbau", berichtete Gerken.

Seine Mannschaft musste lange warten, ehe sie ihre erste zwingende Chance bekam. Diese wurde in der 41. Minute zum Führungstor genutzt. Nach einer guten Aktion aus der Defensive von Hanna Müller spielte diese einen Diagonalpass auf Xenia Block, die wiederum auf das Tor der Gastgeberinnen zulief und ins lange Eck schoss. Dort wurde das Leder zwar von der Torhüterin abgewehrt, aber Saskia Rabbe, die von ihrer angestammten Position auf der Sechs wegen der Personalsituation im Angriff aufgeboten wurde, nutzte den Abpraller zum 1:0. "In der Pause haben wir versucht, mehr Struktur in unser Spiel zu bekommen. Dies hat phasenweise auch ganz gut geklappt", sah Gerken jetzt mehr gelungene Angriffe von seinen Spielerinnen.

Trotzdem wurde es zu einem Zitterspiel. Dies lag nach Ansicht von Gerken auch ein wenig am Unparteiischen, der nicht gerade sicher in seinen Entscheidungen wirkte. Gerken, dessen Elf in der Defensive nichts anbrennen ließ, kam zehn Minuten vor Abpfiff zum zweiten Tor. Der Treffer fiel, als Xenia Block ein tolles Zuspiel von Sophia Meyer zum 2:0-Endstand für Brunsbrock nutzte.

Andreas Ballscheidt

Handball-Verbandsliga Männer: Der TSV Daverden gewinnt bei der HSG LiGra

17:17
15.03.2026
Den Handballern des TSV Daverden ist in der Verbandsliga der Männer ein echtes Ausrufezeichen gelungen. Die Grün-Weißen fügten der HSG LiGra beim 35:29 (16:15) die erste Heimniederlage in der laufenden Saison zu. Matchwinner war neben dem achtfachen Torschützen Hannes Wünsch Torhüter Dennis Emigholz mit fünf gehaltenen Siebenmetern.

In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer eine völlig ausgeglichene Partie. Keine Mannschaft setzte sich mit mehr als zwei Toren ab. Mit einem knappen 16:15-Vorsprung für die Gäste ging es schließlich in die Kabinen. Direkt nach Wiederanpfiff folgte die spielentscheidende Phase: Innerhalb von nur zwölf Minuten überrollte der TSV die Gastgeber.

LiGra gehen die Kräfte aus

Mit einem fulminanten 10:1-Lauf zog Daverden auf 26:17 (42.) davon. Diesen Vorsprung behaupteten die Gäste bis zum 31:21 (50.). "Bei der HSG LiGra fehlten einige Stammkräfte. Denen sind mit zunehmender Spieldauer etwas die Körner ausgegangen", analysierte Daverdens Trainer Henning Meyer. Dennoch bescheinigte er seinem Team eine starke Leistung: "Wenn man ein Haar in der Suppe finden will, dann höchstens die Tatsache, dass wir zu viele hochkarätige Möglichkeiten ausgelassen haben."

Kurios verlief der Arbeitstag von Dennis Emigholz. Meyer hatte zunächst mit Sören Schmincke im Tor begonnen und Emigholz lediglich für die Siebenmeter eingewechselt – mit Erfolg. Emigholz parierte insgesamt fünf Strafwürfe der Hausherren. "Als Dennis den fünften gehalten hatte, durfte er dann auch drin bleiben", verriet Henning Meyer mit einem Augenzwinkern. Das Familienduell zwischen Boyke Wilkens und seinem Schwager Nico Loèl ging knapp an den Lilienthaler: Loèl war sechsmal erfolgreich, Wilkens kam auf vier Treffer.

Jürgen Prütt