"Bis zur 20. Spielminute war das okay – dann werfen wir ein paar Bälle weg und der Gegner zieht davon." Thorben Schmidt-Bonheur sah die Felle im Auswärtsspiel der SG Achim/Baden II beim ATSV Habenhausen II bereits vor der Halbzeit davonschwimmen. Am Ende hatten die von ihm trainierten Verbandsliga-Handballer in der Hinni-Schwenker-Halle mit 22:35 (11:17) das Nachsehen.
"Im Angriff fehlte die Durchschlagskraft", resümierte Thorben Schmidt-Bonheur. "Wir hatten in allen Bereichen Luft nach oben. Unter dem Strich war die Partie früh weg." Eine Woche nach dem Derbysieg gegen den TSV Daverden liefen die Gäste von Beginn an einem Rückstand hinterher. Keine fünf Minuten waren gespielt, da hatte der ATSV Habenhausen II eine 5:1-Führung vorgelegt. In der Folge berappelten sich die Männer aus dem Kreis Verden. Arne Zschorlich verkürzte auf 7:5 (11.). Der Treffer zum 13:11 (26.) durch Max Schirmacher war für die Spielgemeinschaft der letzte Torerfolg vor dem Seitenwechsel. Mit einem 17:11 zugunsten der Gastgeber ging es in die Kabinen.
Nach Wiederanpfiff blieb es bis zum 21:15 – Pascal Koppe war in der 35. Minute erfolgreich für die Achimer – bei dem Sechs-Tore-Abstand. Im weiteren Verlauf baute der ATSV die Führung bis zum Ende noch auf 13 Treffer aus. Trotz der Niederlage beträgt der Puffer der SG Achim/Baden II auf den ersten Abstiegsplatz weiter fünf Zähler. Am kommenden Wochenende geht es für Thorben Schmidt-Bonheur und seine Spieler zum formstarken Fünften HSG Schwanewede/Neuenkirchen.