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Ringen: Silber für Alef Izet

22:00
20.02.2026
Vier Ringer vom TSV Cluvenhagen zog es nun nach Herdecke in Nordrhein-Westfalen, um an der Landesmeisterschaft im Greco-Ringen teilzunehmen. Schon 2025 stand bei der Meisterschaft Alef Izet (55 kg, U20) im Fokus. Einst wild und planlos in Kämpfe gestartet, zeigte er sich in diesem Jahr von einer völlig anderen Seite: ruhig, fokussiert und zutiefst entschlossen.

Izet fuhr drei blitzsaubere Siege ein und bekam dafür sehr viel Lob von seinem Trainer Miles Henschel. Im Finale war der Gegner dann aber stärker, sodass Izet eine knappe Niederlage einstecken musste. "Es war ein schöner Kampf. Der Vizetitel ist verdient, Gold war ebenfalls drin", sagte Henschel über das Finale.

Seth Cyrus Heß (U20, 86 kg) war Teil eines hart umkämpften Teilnehmerfeldes. Nach einer klaren Niederlage zu Beginn lieferte er sich mit August Degenhardt (TV Meppen) ein packendes Duell, das knapp an den Emsländer ging. Heß wurde am Ende Dritter. In der U10 bis 30 Kilogramm ging Harith Alsaid an den Start. Nach einem Sieg und einer Niederlage traf er im dritten Kampf auf Jano Schnackenberg vom TSV Achim. Der Achimer siegte. Alsaid durfte sich dennoch über Bronze freuen.

Für U17-Ringer Onur Nikolaev, der bei U20 bis 72 Kilogramm startete, lief die Meisterschaft weniger erfolgreich: Zwei bittere Niederlagen beendeten früh die Titelträume. Am Ende war Trainer Henschel stolz auf alle Ringer: "Jeder Kampf, jede Erfahrung stärkt das Team."

Florian Cordes

Jugendhandball: Im Angriff fehlt Oytens B-Mädchen der Biss

07:33
19.02.2026
Die weibliche B-Jugend des TV Oyten steckt weiterhin im Tabellenkeller der Handball-Regionalliga fest. Nach einer 17:28 (9:17)-Niederlage beim Tabellenzweiten SC Germania List weist das Konto der Mannschaft von Trainerin Bea Junge weiterhin lediglich zwei Siege aus zwölf Partien auf.

In der niedersächsischen Landeshauptstadt taten sich die Gäste vor allem in der Offensive schwer. In den ersten sieben Minuten gelang dem TVO-Nachwuchs lediglich ein einziger Treffer durch Emma Meyer zum 1:2 (5.). In der Folge zog das Heimteam schnell auf 6:1 davon. "Wir haben im Sechs-gegen-sechs über die gesamte Partie gut verteidigt, im Angriff aber nicht die nötige Tiefe in unser Spiel bekommen", analysierte Bea Junge.

Der Trainerin habe in den Offensivaktionen ihres Teams hingegen der "richtige Biss" gefehlt, um den Favoriten ernsthaft zu gefährden. Bereits zur Pause lagen die "Vampires" mit neun Toren zurück. Ab dem 21:11 (36.) pendelte sich der Abstand bei zehn Treffern ein.

Am kommenden Sonnabend empfängt der TV Oyten eine weitere Mannschaft aus der oberen Tabellenhälfte. Der Rangvierte Peine SG 04 kommt in die Pestalozzihalle. Das Hinspiel verlief beim 24:27 äußerst knapp. Sollte im Rückspiel die Revanche gelingen, würde der TVO nach Punkten mit dem VfL Horneburg und der HSG Varel gleichziehen, die aktuell nur zwei Zähler mehr auf dem Konto haben als das Schlusslicht aus Oyten.

Jürgen Prütt