Nur eine kleine sechsköpfige Mannschaft vertrat die LGKV-Jugend U16 und U14 bei der Bezirksmeisterschaft in Schneverdingen und war mit fünf Meistertiteln sehr erfolgreich. Doppelsieger der M15 wurden der Emtinghausener Robert Koch und der Verdener Jakob Dibbern. Koch, Landesmeister über 100 und 300 Meter, gewann seine Sprints überlegen. Dibbern war über 80 Meter Hürden und im Hochsprung erfolgreich. Die fünfte Meisterschaft ging an W14-Sprinterin Leenke Remmin (Verden), die über 100 Meter siegte.
Eine Woche vor seinem Einsatz für das Bundesland Niedersachsen beim U16-Ländervergleich der Norddeutschen Verbände in Flensburg zeigte sich Robert Koch zunächst über 100 Meter als Vorlaufsieger in 11,97 Sekunden und als überlegener Endlaufschnellster in 11,80 Sekunden in guter Form. Er hielt sich zwischendurch als Speerwurfvierter mit 33,21 Metern warm und war am Ende eines langen Wettkampftages über 300 Meter mit 37,88 Sekunden nur eine Sekunde langsamer als bei seinem Einsatz bei der Deutschen Meisterschaft in Ulm.
Jakob Dibbern blieb als Hürdensieger mit 12,47 Sekunden nur um vier Hundertstelsekunden über seiner Bestleistung. Nach übersprungenen 1,67 Meter – für Platz zwei reichten 1,46 Meter – waren 1,70 Meter doch noch zu hoch für ihn. Bei Leenke Remmin wollte der 80-Meter-Hürdenlauf nicht so gut klappen wie zuvor, mit 13,12 Sekunden wurde sie Vierte der W14. Dagegen war sie über 100 Meter nicht zu schlagen. Nach der Verbesserung der persönlichen Bestzeit um sechs Hundertstelsekunden auf 13,38 Sekunden im Vorlauf legte sie im Endlauf noch einmal auf 13,34 Sekunden zu.
Einen dritten und einen vierten Platz erkämpfte sich die Verdenerin Doreen Olbricht. Nach Platz zwei im ersten von zwei 100-Meter-Vorläufen kam sie im Endlauf etwas unter Wert in 13,80 Sekunden als Vierte ins Ziel. Aber über 800 Meter verbesserte sie sich als Dritte um zwei Sekunden auf flotte 2:35,22 Minuten.
Nur Tilda Spreckels (Verden) und Sarah Müller (Thedinghausen) vertraten die U14 Jugend der LGKV. Tilda Spreckels war als 18. im 75-Meter-Sprint nicht ganz so schnell wie zuvor, verbesserte sich aber im Weitsprung deutlich auf 3,50 Meter und belegte Platz 13. Sarah Müller verbesserte sich als Achte über 75 Meter auf 11,49 Sekunden, wagte sich erstmals an die 800 Meter und wurde mit guten 2:54,47 Minuten Siebte. Mit 6,62 Metern gelang ihr im Kugelstoßen sogar der Sprung auf Platz vier.
Helmut Behrmann