Die Flüsse und Gräben sind voll, auf den Äckern und Wiesen steht das Oberflächenwasser. Vielerorts im Landkreis Verden können jetzt trotz Rückgang der Flusspegel die Grundwasserstände steigen und mitunter zeitversetzt in Kellerräume eindringen. Darauf weist die Untere Wasserbehörde des Landkreises hin. Selbst in Gebäuden, die nicht in den Hochwassergebieten liegen, könne jetzt Wasser in den Keller laufen. Besonders gefährdet durch Grundhochwasser seien alle Bereiche der Flussniederungen der Wümme, Aller und Weser. Durch das zusätzlich im gesamten Kreisgebiet hoch anstehende Grundwasser können allerdings keine Bereiche von einer Gefährdung ausgeschlossen werden.
Thorsten Waterkamp