Letztes Update:
20240104175200

Landkreis Verden warnt vor steigendem Grundwasser

17:36
04.01.2024
Die Flüsse und Gräben sind voll, auf den Äckern und Wiesen steht das Oberflächenwasser. Vielerorts im Landkreis Verden können jetzt trotz Rückgang der Flusspegel die Grundwasserstände steigen und mitunter zeitversetzt in Kellerräume eindringen. Darauf weist die Untere Wasserbehörde des Landkreises hin. Selbst in Gebäuden, die nicht in den Hochwassergebieten liegen, könne jetzt Wasser in den Keller laufen. Besonders gefährdet durch Grundhochwasser seien alle Bereiche der Flussniederungen der Wümme, Aller und Weser. Durch das zusätzlich im gesamten Kreisgebiet hoch anstehende Grundwasser können allerdings keine Bereiche von einer Gefährdung ausgeschlossen werden.

Thorsten Waterkamp

Unbekannte stehlen Stromaggregat für Hochwasser-Pumpe

17:18
04.01.2024
In Wienhausen (Landkreis Celle) ist in der Nacht zum Donnerstag ein Stromaggregat entwendet worden, das Pumpen zum Hochwasserschutz mit Energie versorgte. Die mobile Anlage des Technischen Hilfswerks (THW) sei in der Zeit zwischen 3.20 Uhr und 7.20 Uhr von Unbekannten entwendet worden, teilte die Polizeiinspektion Celle am Donnerstag mit. Das Aggregat versorgte den Angaben zufolge mehrere Pumpen mit Strom, die das THW zur Bewältigung der Hochwasserlage an der Aller einsetzt. Weitere Angaben zum Tathergang oder zu möglichen Tätern machte die Polizei zunächst nicht.

Thorsten Waterkamp

Frank Thomas Koch Am Holze in Lilienthal: Pumpen, was das Zeug hält.

Betretungsverbot der Deiche: Landkreise vereinbaren einheitliches Bußgeld

16:53
04.01.2024
Hochwassertouristen haben in den Landkreisen Osterholz und Verden die Arbeit von Feuerwehr, THW und Rettungsdiensten behindert, indem sie in der Nähe der Einsatzbereiche parkten oder sich in unmittelbarer Nähe aufhielten. Nach Angaben einer Sprecherin aus der zuständigen Polizeiinspektion hätten auch aufgestellte Absperrungen und Absperrbänder viele Menschen nicht daran gehindert, die Deichanlagen und gesperrte Bereiche zu betreten. Daraufhin hätten Beamte der Polizei mehr als 100 Platzverweise und Aufforderungen zum Verlassen der Bereiche ausgesprochen. Hinzu seien noch knapp 20 Parkverstöße gekommen. Viele hätten auch gegen das Betretungsverbot der Deichanlagen verstoßen. Das Niedersächsische Deichgesetz sehe dafür ein Bußgeld von bis zu 5000 Euro vor. Die Landkreise Verden und Osterholz haben sich den Angaben zufolge auf ein einheitliches Bußgeld in Höhe von 400 Euro geeinigt. Im Wiederholungsfall oder bei vorsätzlichem Verhalten könne das Bußgeld verdoppelt werden. Die Polizei werde laut der Sprecherin weiterhin Kontrollen durchführen und Verstöße ahnden.

Thorsten Waterkamp