Die heftigen Niederschläge seit Mittwochmorgen haben die Hochwasserlage in Verden bislang nicht verschärft. Kreisweit mussten die Feuerwehren zu insgesamt neun Einsätzen ausrücken, wie Feuerwehrsprecher Dennis Köhler berichtet. "Dabei ging es eher um kleine Sachen, beispielsweise haben wir Oberflächenwasser abgepumpt." Außerdem seien die Einsatzkräfte vielfach mit Kontrollaufgaben beschäftigt, etwa auf den Deichen. "Die werden engmaschig überwacht, sodass wir immer genau wissen, wo es Probleme geben könnte", betont Köhler.
Die Auswirkungen des Dauerregens seien in den Verdener Überschwemmungsgebieten bislang gering. "Wir müssen abwarten, wie viel Wasser sich in den kommenden Tagen in den Flüssen sammelt." Köhler warnt aber davor, sich angesichts sinkender Pegel zu sicher zu fühlen. "Die Lage ist nach wie vor angespannt. Die Bewohner der gefährdeten Gebiete sollten wachsam bleiben." Die Auswirkungen des angesagten Kälteeinbruchs am Wochenende seien indes schwer vorherzusagen, so der Feuerwehrsprecher. Er rechne aber nicht damit, dass sich eine Eisfläche bilde.
Manuela Kanies