Das Landeskommando Bremen der Bundeswehr ist bislang noch nicht um Amtshilfe ersucht worden, um die Hochwasserlage zu bewältigen. Nach Auskunft einer Sprecherin ist das Lagezentrum aber permanent besetzt und vorbereitet. Ein entsprechender Antrag müsste dann vom Territorialen Führungskommando in Berlin genehmigt werden. Dies gehe aber rasch, da nur E-Mails ausgetauscht würden.
Das Landeskommando selbst ist kein aktiver Truppensteller, es besteht aus maximal 70 Soldatinnen und Soldaten. Im Katastrophenfall übernimmt es die Koordination und Dienstaufsicht für Truppen, die aus anderen Bundesländern herangeführt werden. So war es auch bei der Corona-Pandemie.
Mit dem Material verhält es sich ebenso, das Landeskommando hat keine eigenen Depots für Sandsäcke, Notstromaggregate oder dergleichen. Bei Bedarf wird dies aus anderen Bundesländern angefordert und herbeigeschafft. Darüber hinaus stimmt sich das Kommando mit der Landesregierung, Verwaltung und Polizei sowie mit Rettungs- und Hilfsdiensten in allen Fragen der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit ab.