Letztes Update:
20231229115955

Grasberg und Worpswede: Bürgermeister bitten um Feuerwerkverzicht

11:18
29.12.2023
Die Bürgermeister der Gemeinden Grasberg und Worpswede, Marion Schorfmann und Stefan Schwenke, haben in Abstimmung mit der örtlichen Feuerwehr zum Verzicht auf das Abbrennen von Silvesterfeuerwerk aufgerufen. Die Freigabe zum Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen an Silvester und Neujahr führe erfahrungsgemäß zu einem erhöhtem Einsatzgeschehen bei den Feuerwehr- und Polizeikräften, teilen die Gemeindespitzen mit.

Angesichts der Hochwasserlage in Lilienthal seien Teile der Einsatzkräfte auch aus Grasberg und Worpswede dort gebunden. Zugleich gelte es, den allgemeinen Grundschutz der Bevölkerung auf dem Gemeindegebiet zu gewährleisten. Für zusätzliche Einsätze durch das Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen bestünden deshalb kaum Kapazitäten.

Die Gemeinde Lilienthal war am Freitagmorgen in Sachen Feuerwerk bereits einen Schritt weiter gegangen: Die Verwaltung hat ein explizites Böllerverbot erlassen, um die Feuerwehr zu entlasten.

Robert Mohr

Sandsäcke in Lilienthal gestohlen

09:03
29.12.2023
Auf ihrem Whatapp-Kanal berichtet die Gemeinde Lilienthal, dass an einigen Stellen im Ort Sandsäcke gestohlen worden seien. Die Säcke seien etwa an Stromverteilerkästen platziert gewesen, um diese vor den Wassermassen zu schützen. So sollen diese bei einer Entspannung der Lage schnell wieder einsatzfähig sein.

Robert Mohr

Bürgertelefon für Lilienthal geschaltet

08:41
29.12.2023
In Lilienthal gibt es ein neues Bürgertelefon für Hochwasser-Betroffene: Die Nummern 04298/929190 und 04298/929120 sind in der Zeit von 8 bis 20 Uhr besetzt.

Robert Mohr

Niedersachsen: Regen wird Lage mancherorts verschärfen

08:22
29.12.2023
Angesichts erwarteter Regenfälle rechnet Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens mit einer verschärften Hochwasserlage in manchen Regionen im Bundesland. „Wir haben die Wetterprognose, dass es weiterhin Regen geben wird die nächsten Tage und das es auch Sturm geben wird, und das ist natürlich für die Lage jetzt nicht gerade entspannt, sondern verschärft sie an der ein oder anderen Stelle sogar noch“, sagte die SPD-Politikerin am Freitagmorgen in einem Deutschlandfunk-Interview.

Behrens dankte den zahlreichen Kräften für ihren seit Tagen andauernden Einsatz. Dies sei ein großes Zeichen der Gemeinschaftlichkeit. Behrens sagte, Beleidigungen von Helfern seien indiskutabel. Dies seien jedoch Einzelfälle, „die große Mehrheit der Anwohner schätzt es sehr, wenn man ihnen hilft“.

Robert Mohr