Die Bürgermeister der Gemeinden Grasberg und Worpswede, Marion Schorfmann und Stefan Schwenke, haben in Abstimmung mit der örtlichen Feuerwehr zum Verzicht auf das Abbrennen von Silvesterfeuerwerk aufgerufen. Die Freigabe zum Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen an Silvester und Neujahr führe erfahrungsgemäß zu einem erhöhtem Einsatzgeschehen bei den Feuerwehr- und Polizeikräften, teilen die Gemeindespitzen mit.
Angesichts der Hochwasserlage in Lilienthal seien Teile der Einsatzkräfte auch aus Grasberg und Worpswede dort gebunden. Zugleich gelte es, den allgemeinen Grundschutz der Bevölkerung auf dem Gemeindegebiet zu gewährleisten. Für zusätzliche Einsätze durch das Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen bestünden deshalb kaum Kapazitäten.
Die Gemeinde Lilienthal war am Freitagmorgen in Sachen Feuerwerk bereits einen Schritt weiter gegangen: Die Verwaltung hat ein explizites Böllerverbot erlassen, um die Feuerwehr zu entlasten.