Angesichts des Hochwassers fordert die Stadt Oldenburg Menschen auf, mit Drohnen und Drachen nicht über Gewässer zu fliegen. Dies behindere die wichtige Arbeit der Einsatzkräfte gegen das Hochwasser, sagte ein Sprecher der Stadt am Mittwoch. Die Einsatzkräfte nutzten die fliegende Technik, um sich ein Lagebild an den Flüssen Hunte und Haaren aus der Luft zu verschaffen. Demnach störte ein Drachenflieger den Drohnen-Einsatz der Feuerwehr am Vormittag. Dadurch konnten sich die Einsatzkräfte erst mit Verzögerung ein Bild von der Situation machen.
„Die Lage ist immer noch ernst zu nehmen“, sagte ein Sprecher. In einigen Bereichen im Stadtgebiet habe sich die Situation etwas gebessert. An der Hunte jedoch werde beispielsweise die Lage noch in den kommenden Tagen angespannt sein. Außerdem hatte die Stadt ein Betretungsverbot der Deiche erlassen.