Radikaler denken und radikaler vorgehen, das ist Mosens wichtigster Tipp, nur so kann es einen europäischen Champion geben. "Die entscheidende Frage ist, wie man großartige Gründer-Teams aufstellt", betont Wahl. Sie glaubt an Europa und dass man hier Gründer-Talente entwickeln kann, und das liegt schon daran, dass Europa die lebenswertesten Städte und eine hohe Lebensqualität hat. "Das ist jungen Leuten unglaublich wichtig", erklärt Wahl. "Es ist ein echtes Privileg, mit Gründern zu arbeiten, und junge Leute machen das immer öfter. Ich bin optimistisch, weil beispielsweise die TUM das junge Unternehmertum immer stärker aufbaut und fördert - das bietet die beste Grundlage."
Beij erzählt, dass er bei der letzten USA-Reise auch mitbekommen hat, dass beispielsweise das Patentamt an der Uni ist - hier muss Europa viel schneller werden und Regularien abbauen. Aber es geht auch immer ums Kapital, das ist Mosen wichtig - und das kommt immer noch meistens aus de USA.