Letztes Update:
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Foto: Daniel Reinhardt/dpa

00:29
21.01.2023
Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, will den Kampf gegen die hohe Inflation entschlossen fortführen. "Kurs zu halten ist mein geldpolitisches Mantra", sagt Lagarde während einer Diskussionsrunde auf dem Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos. Dies gelte auch unabhängig davon, dass der Höhepunkt der Inflation erreicht scheine, sagte Lagarde. "Wir werden tun, was nötig ist." Die Aufhebung der strikten Corona-Maßnahmen in China stelle eine zusätzliche Inflationsgefahr dar.

11:07
20.01.2023
IWF-Chefin Kristalina Georgiewa mahnt trotz des sich aufhellenden Ausblicks für die Konjunktur zu Realismus. Die Lage sei "weniger schlimm als wir vor ein paar Wochen erwartet haben", sagt die Chefin des Internationalen Währungsfonds bei einer Podiumsdiskussion am Schlusstag des Weltwirtschaftsforums in Davos. "Aber weniger schlecht heißt nicht gut." Herausforderungen wie die hohe Inflation und der Krieg in der Ukraine blieben. Es gelte aufzupassen, dass die konjunkturellen Einschätzungen nicht von "zu pessimistisch auf zu optimistisch" umschlügen, sagt Georgiewa: "Bleiben Sie in der Mitte des Realismus."

09:20
20.01.2023
UPDATE  Ein schwimmendes Terminal für Flüssigerdgas (LNG) ist im Industriehafen von Brunsbüttel eingetroffen. An der schleswig-holsteinischen Elbmündung entsteht mit dem 294 Meter langen und 46 Meter breiten Schiff "Höegh Gannet" damit das dritte schwimmende LNG-Terminal in Deutschland. Unter anderen Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne), Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) und RWE-Vorstandschef Markus Krebber hatten sich zu einer Feierstunde am Vormittag in Brunsbüttel angekündigt.
Die "Höegh Gannet" soll in Brunsbüttel zunächst Flüssiggas aufnehmen und wieder in den gasförmigen Zustand umwandeln, um es in die Leitungen zu transportieren, bevor das feste Terminal arbeitsfähig sein wird. Dort sollen im laufenden Jahr mit Hilfe des Spezialschiffs 3,5 Milliarden Kubikmeter Gas in das Netz eingespeist werden und ab Fertigstellung einer langen Anbindungsleitung 7,5 Milliarden Kubikmeter. Das stationäre Terminal soll 2026 fertig sein.