Letztes Update:
20230118145456

14:53
18.01.2023
Unter dem Eindruck der hohen Inflation wird bei der Internationalen Grünen Woche dieses Jahr vor allem über steigende Lebensmittelpreise, die Entwicklung auf dem Bio-Markt und die angespannte Situation in der Lebensmittelindustrie diskutiert. "Die Herausforderungen in der Ernährungsindustrie waren noch nie so groß wie in den Jahren 2022 und auch 2023", sagt Christian von Boetticher, Vorsitzender der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie.
Vor allem die hohen Energiepreise "zwingen die Industrie langsam in die Knie". Für 2023 erwarten von Boetticher und Bauernpräsident Joachim Rukwied weiter steigende LebensmittelpreiseIm vergangenen Jahr gingen die Preise für Nahrungsmittel bereits um 13,4 Prozent nach oben. Für Gemüse meldet das Statistische Bundesamt einen Preisanstieg um 10,7 Prozent, bei Obst um 3,0 Prozent.

In der Berliner Messe startet am Freitag die Grüne Woche. Foto: Fabian Sommer/dpa

14:28
18.01.2023
In den USA hat sich der Preisauftrieb auf Herstellerebene Ende des vergangenen Jahres weiter abgeschwächt. Die Erzeugerpreise stiegen im Dezember zum Vorjahresmonat um 6,2 Prozent, wie das US-Arbeitsministerium mitteilt. Damit ist die Jahresrate den sechsten Monat in Folge gesunken, nachdem sie im vergangenen Juni noch bei 11,2 Prozent gelegen hatte.

09:01
18.01.2023
Deutschlands Elektro- und Digitalindustrie dringt auf einen schnelleren Ausbau des deutschen Stromnetzes. Die Infrastruktur sei auf die Anforderungen der Energiewende nicht ausgelegt, sagt der Vorsitzende der Geschäftsführung beim Fachverband ZVEI, Wolfgang Weber. 
Die Industrie-Experten rechnen bis 2045 mindestens mit einer Verdoppelung des jährlichen Strombedarfs von heute 550 auf bis zu 1200 Terawattstunden. Unter anderem geht der Verband von 15 Millionen Ladepunkten für Elektroautos und sechs Millionen Wärmepumpen aus. Bei den erneuerbaren Energien müsse dafür die Erzeugungskapazität um das 4,5-Fache gesteigert werden.