Grünes Licht für das Flüssigerdgas-Terminal im vorpommerschen Lubmin: Der Erteilung der letzten ausstehenden Betriebsgenehmigung durch die zuständige Landesbehörde stehe nichts mehr im Wege, teilt das Umweltministerium in Mecklenburg-Vorpommern mit. Zuvor sollen ab Montag die Unterlagen erneut für vier Tage zur Einsicht ausgelegt und im Internet veröffentlicht werden.
"Danach kann der Genehmigungsbescheid unterschrieben und offiziell überreicht werden", sagt Ressortchef Till Backhaus (SPD) laut Mitteilung. "Wir haben alle Einwände umfassend geprüft, darunter viele sicherheitsrelevante Fragen von Einwohnern und Umweltverbänden."
Deutschland setzt beim Ersatz ausbleibender russischer Gaslieferungen unter anderem auf per Schiff geliefertes Flüssigerdgas (LNG). Dieses wird wieder in den gasförmigen Zustand versetzt und ins Netz eingespeist.