Letztes Update:
20230104095535

09:54
04.01.2023
In Japan verlassen sich Unternehmer und Angestellte angesichts von Inflation und Arbeitskräftemangel nicht nur auf ihren Fleiß und ihr Geschäftsglück: Sie rufen auch die Götter zu Hilfe. Nach den Neujahrsfeiertagen pilgerten wie in jedem Jahr zahlreiche Manager, Managerinnen und Büroangestellte zu einem berühmten Shinto-Schrein nahe Tokios Banken- und Geschäftsviertel Otemachi und Marunouchi, um für erfolgreiche Geschäfte zu beten, wie der Fernsehsender NHK berichtete. Der Kanda Myojin-Schrein im Stadtteil Chiyoda wird jedes Jahr von Massen an Geschäftsleuten und Büroangestellten zu Beginn der Arbeit im neuen Jahr aufgesucht. Schon vom frühen Morgen an bildeten sich vor dem Heiligtum lange Schlangen.

Ein Shinto-Priester segnet Geschäftsleute während einer Zeremonie in Tokio. Foto: Eugene Hoshiko/AP/dpa

09:33
04.01.2023
Der Preisanstieg von nach Deutschland importierten Gütern hat sich deutlich abgeschwächt. Die Einfuhrpreise erhöhten sich im November zum Vorjahresmonat um 14,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Die Jahresrate hat sich damit den dritten Monat in Folge abgeschwächt. Experten wurden von der Stärke des Rückgangs überrascht. Sie waren für November im Schnitt von 18 Prozent ausgegangen. Im Monatsvergleich gingen die Importpreise um 4,5 Prozent zurück.
Die Kosten für Energie bleiben stärkster Preistreiber bei den eingeführten Gütern, allerdings mit abnehmender Tendenz. Im November war importierte Energie knapp 38 Prozent teurer als ein Jahr zuvor. Im Monatsvergleich gingen die Preise um rund 16 Prozent zurück. Erdgas war im Jahresvergleich rund 43 Prozent teurer und im Monatsvergleich etwa 24 Prozent günstiger.

08:01
04.01.2023
Angesichts befürchteter Verzögerungen bei der Auszahlung des Wohngelds hat Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) weitere Hilfestellungen für die Kommunen zugesagt. Für die Kommunen und Ämter bedeute die Ausweitung der Leistung eine gewaltige Herausforderung, sagt Geywitz der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Daher unterstützen wir, wo wir können."
Infolge der Reform sollen zu den bisher 600.000 Wohngeld-Haushalten bis zu 1,4 Millionen weitere dazukommen. "Viele Menschen, seien es Rentnerinnen und Rentner, Geringverdienende oder Alleinerziehende, können die gestiegenen warmen Wohnnebenkosten sonst nicht bewältigen", sagt Geywitz.