Der Chef der Ölraffinerie PCK im brandenburgischen Schwedt, Ralf Schairer, bezeichnet den Betrieb der Anlage ohne russisches Öl seit Jahresanfang als Meilenstein. Nach dem Öl-Embargo erreicht die Anlage, über die große Teile Ostdeutschlands mit Treibstoffen versorgt werden, eine Auslastung von etwa 50 Prozent. "Die Raffinerie läuft stabil, natürlich mit weniger Durchsatz", sagt Schairer, Sprecher der PCK-Geschäftsführung, bei einem Besuch von Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach in Schwedt. Ein "erster Meilenstein" sei bewältigt.
Die Anlage wird derzeit allein über die rund 200 Kilometer lange Pipeline von Rostock nach Schwedt versorgt. Die Vorbereitungen für den Maximalbetrieb dieser Pipeline seien alle getroffen, sagt Schairer. Er sei auch zuversichtlich, dass noch zusätzliches Öl über andere Bezugswege komme.