Bei der Suche nach einem Endlager für den deutschen Atommüll hat die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) den weiteren Zeitplan präzisiert. Bis spätestens zur zweiten Jahreshälfte 2027 will die bundeseigene Gesellschaft einen Vorschlag zur Eingrenzung der Suche auf bestimmte Regionen vorlegen, wie sie in Peine mitteilte.
Bislang sind 90 sogenannte Teilgebiete für ein Endlager im Gespräch. 54 Prozent der Fläche Deutschlands gelten demnach als für ein atomares Endlager geologisch geeignet. Wenn die BGE soweit ist, übermittelt sie ihren Vorschlag für mehrere Standortregionen zur Prüfung an das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung. Am Ende muss der Bundesgesetzgeber dem Vorschlag zustimmen.