Letztes Update:
20221218020118

01:44
18.12.2022
Verbraucher und Unternehmen in der EU müssen künftig häufiger für den Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) bezahlen. Unterhändler des EU-Parlaments und der Staaten einigten sich auf eine Reform des EU-Emissionshandels, wie die tschechische Ratspräsidentschaft mitteilt. Damit soll das wichtigste Instrument der europäischen Klimaschutzpolitik deutlich schlagkräftiger werden. Zudem soll ein neuer Klimasozialfonds die Folgen der Energiewende für Verbraucher abfedern.
Konkret einigten sich die Unterhändler darauf, den bestehenden Emissionshandel in der EU zu verschärfen. Dabei müssen etwa Unternehmen Verschmutzungszertifikate kaufen, wenn sie CO2 auszustoßen. Das soll einen Anreiz dafür schaffen, weniger CO2 zu produzieren. Nun soll die Zahl der Verschmutzungsrechte schneller verringert werden als bislang vorgesehen. Außerdem sollen kostenlose Zertifikate für Firmen bis 2034 schrittweise auslaufen.

Foto: Philippe Desmazes/AFP/dpa

17:15
17.12.2022
Die Linke kritisiert die Gaspreisbremse der Bundesregierung als sozial ungerecht und fordert niedrigere Gas- und Strompreise für die Verbraucher. "Um Preisanstieg und Inflation wirksam zu bremsen und die Haushalte zu entlasten, fordert die Linke einen Preisdeckel pro Kilowattstunde von 8 Cent beim Gas und 30 Cent beim Haushaltsstrom", sagt Parteichefin Janine Wissler laut einer Mitteilung. 
Der Parteivorstand habe entsprechende Forderungen an die Bundesregierung beschlossen. "Eine staatliche Preiskontrolle könnte die Preissteigerung eindämmen, ohne dass Milliarden für Subventionen ausgegeben werden müssen", so Wissler.

Foto: Britta Pedersen/dpa