Letztes Update:
20221215191819

18:15
15.12.2022
Nach monatelangem Streit soll der europäische Gaspreisdeckel an diesem Montag bei einem Treffen der EU-Energieminister endgültig beschlossen werden. Darauf haben sich die Staats- und Regierungschefs der EU-Staaten bei ihrem Gipfeltreffen in Brüssel verständigt, wie aus einer nun veröffentlichten Erklärung hervorgeht. Anfang der Woche hatte insbesondere Deutschland eine Einigung wegen Bedenken bei der Versorgungssicherheit noch aufgehalten.
Von Gipfelteilnehmern hieß es nun, dass die Bedenken von Staaten, die skeptisch waren, berücksichtigt würden. Dabei geht es zum Beispiel darum, sicherzustellen, dass für die Versorgung wichtige Tanker mit Flüssiggas (LNG) wegen des Preisdeckels nicht abdrehen und in Länder fahren, in denen sie mehr Geld bekommen.

17:04
15.12.2022
Die vom Bundestag beschlossene Energiepreisbremse wird vom Deutschen Olympischen Sportbund als Entlastung für die Vereine und Verbände begrüßt. Wie der DOSB mitteilt, würden die Preisbremsen für Erdgas, Fernwärme und Strom den rund 87.000 Sportvereinen in Deutschland, insbesondere denen mit vereinseigenen Sportstätten, zugutekommen. Auch von den Hilfen, die für Heizöl-, Pellets- oder andere Heizungsarten noch kurz vor dem Beschluss mit auf den Weg gebracht wurden, würden zahlreiche Sportvereine profitieren.

16:17
15.12.2022
Die drei Fernleitungsnetzbetreiber Gascade, Ontras und terranets bw wollen ein Pipelinesystem für Wasserstoff von der Ostsee bis in den Südwesten Deutschlands aufbauen. Man gehe davon aus, dass der Norden Deutschlands das Zentrum für Wasserstoffimporte und die Wasserstofferzeugung an Land und auf dem Wasser werde, teilt Gascade mit. "Dadurch entsteht schnell ein erheblicher Transportbedarf in Richtung Süden."
In einem ersten Schritt sollen demnach bis 2025 Leitungen so umgerüstet werden, dass signifikante Mengen von Mecklenburg-Vorpommern bis Thüringen transportiert werden können. Umstellungen in Hessen und Rheinland-Pfalz seien bis 2028 geplant, so dass ab 2030 Wasserstoff nach Baden-Württemberg und Bayern befördert werden könne.