Letztes Update:
20221214183206

06:29
14.12.2022
Viele Menschen sind einer ZVEI-Umfrage zufolge bereit, in klimafreundliche Technologien zu investieren. So gab fast ein Viertel der Befragten an, künftig Geld in eine eigene Photovoltaik-Anlage stecken zu wollen, wie die im Auftrag des Verbands der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI) durchgeführte Umfrage ergab. Demnach planen 22 Prozent die Anschaffung einer kleinen Solaranlage für den Balkon. Gut 19 Prozent wollen sich ein E-Auto zulegen. Außerdem wollen 18 Prozent der Befragten in Batterie-Speicher und 14 Prozent in eine Wärmepumpe investieren. 

Als Hauptgrund für die Investitionsabsichten wird die Kosteneinsparung (73 Prozent) genannt, gefolgt vom Aspekt "mehr Energiesicherheit" (51 Prozent) und dem Wunsch, "klimafreundlicher zu werden" (46 Prozent).

05:40
14.12.2022
Die Deutsche Bahn ist mit den Energiespar-Bemühungen ihrer Beschäftigten zufrieden und zahlt ihnen im Dezember einen steuer- und abgabenfreien Bonus in Höhe von 150 Euro. "Pünktlich zu Weihnachten belohnen wir die vielen Vorschläge und wirksamen Maßnahmen unserer Mitarbeitenden, in diesen herausfordernden Zeiten Energie zu sparen", teilt Konzern-Personalvorstand Martin Seiler mit. An ausgewählten Standorten hätten die Einsparungen in den vergangenen Monaten bei rund zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gelegen, hieß es.
Die Bahn hatte im August die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dazu aufgerufen, Vorschläge einzureichen, wie Energie gespart werden könne. Rund 1500 Vorschläge seien aus der Belegschaft eingegangen, teilte die Bahn nun mit.

Foto: Michael Matthey/dpa

02:52
14.12.2022
Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen werden nach Einschätzung der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi durch die hohen Energiepreise stark belastet - und zwar trotz der geplanten Strom- und Gaspreisbremsen. "Die soziale Balance der Maßnahmen stimmt nicht", sagt Verdi-Chef Frank Werneke der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. An diesem Donnerstag stimmt der Bundestag über die Preisbremsen für Strom und Gas ab.
Werneke sagt, die Leistung der Regierung bei den Preisinstrumenten sei "ausreichend bis mangelhaft". Mieterinnen und Mieter einer schlecht isolierten Zweizimmerwohnung hätten zum Beispiel kaum eine Chance, genügend Energie einzusparen, so dass der Preisdeckel ausreichend greifen könne. "Über den Daumen bedeutet das für sie eine Verdoppelung der Preise im Verhältnis zu 2021. Damit sind unverändert viele Menschen überfordert."