In der Diskussion darüber, ob die jüngsten
Strom- und Gaspreiserhöhungen gerechtfertigt sind, haben die Stadtwerke erneut auf die stark gestiegenen Beschaffungspreise verwiesen. So verständlich der Unmut über stark gestiegene Energiepreise sei - "
Ursache für die Preisentwicklung sind exorbitant gestiegene Einkaufspreise für Strom und Gas an den Energiemärkten infolge des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine", sagte der Hauptgeschäftsführer des Stadtwerkeverbandes VKU, Ingbert Liebing, in Berlin.
Pauschale Vorwürfe, Energieversorger nutzten die Einführung der Gas-, Wärme- und Strompreisbremsen für Preiserhöhungen auf Kosten der Steuerzahler, wies der VKU zurück. «Die aktuellen Preisanpassungen sind losgelöst von der Diskussion um die Preisbremsen zu betrachten.» So lägen die
Beschaffungspreise im Terminhandel weiterhin beim etwa
fünf- bis siebenfachen des Vorkrisenniveaus.