Die gestiegene Inflation wird zwar von vielen Menschen in Deutschland als Problem wahrgenommen, die von manchen Beobachtern erwartete Eskalation auf den Straßen ist jedoch bislang ausgeblieben. Wie die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) zeigen, konnte sich vor einigen Wochen zwar rund jeder Vierte vorstellen zu protestieren.
In die Tat umgesetzt haben dies dann aber deutlich weniger Menschen. 58 Prozent der Bevölkerung hatten im Zeitraum der Befragung zwischen Ende September und Ende Oktober nicht vor zu protestieren. 17 Prozent der Teilnehmer der Umfrage äußerten sich unentschlossen.