Letztes Update:
20221202110837

11:08
02.12.2022
Der Anstieg der Erzeugerpreise in der Eurozone hat sich auf hohem Niveau merklich abgeschwächt. Im Oktober erhöhten sich die Preise, die Hersteller für ihre Waren erhalten, auf Jahressicht um 30,8 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat in Luxemburg mitteilte. Im Vormonat hatte der Anstieg noch bei 41,9 Prozent gelegen. Im Vergleich zum Vormonat sanken die Erzeugerpreise um 2,9 Prozent.
Besonders deutlich verringerte sich der Preisauftrieb im Energiesektor. Zum Vorjahresmonat verteuerte sich Energie zwar immer noch um sehr hohe 65,8 Prozent. Im September hatte der Anstieg aber noch bei 108,0 Prozent gelegen. Zum Vormonat fielen die Energiepreise um 6,9 Prozent.

10:31
02.12.2022
Die staatliche Förderbank KfW hat im Rahmen der Soforthilfe für Gas- und Fernwärmekunden bereits einen Großteil des bislang beantragten Geldes an Energieunternehmen ausgezahlt. Zum Start der Erstattungszahlungen an die Versorger am 1. Dezember lagen der KfW 449 Anträge vor, wie die staatliche Förderbank am Freitag auf Anfrage mitteilte. Davon seien 309 Anträge in einem Volumen von rund 1,7 Milliarden Euro vollständig bearbeitet und ausgezahlt worden. Die staatliche Förderbank zahlt kein Geld an Verbraucher, sondern an Energieversorger, die ihren Kundinnen und Kunden keine Abschläge für Dezember berechnen.

08:07
02.12.2022
Die Preise von nach Deutschland importierten Gütern sind im Oktober weniger stark gestiegen. Sie erhöhten sich zum Vorjahresmonat zwar um 23,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilt - aber im September dieses Jahres hatte der Anstieg 29,8 Prozent und im August 32,7 Prozent betragen. Im Monatsvergleich gingen die Importpreise im Oktober um 1,2 Prozent zurück.
Nach wie vor verteuert sich Energie erheblich, allerdings mit abnehmender Tendenz. Gegenüber Oktober 2021 war importierte Energie knapp 85 Prozent teurer. Im Monatsvergleich sanken die Energiepreise um 5,2 Prozent. Die Einfuhrpreise beeinflussen auch die Verbraucherpreise.