Letztes Update:
20221130130713

11:05
30.11.2022
Die Inflation in der Eurozone ist im November von ihrem Rekordniveau aus gesunken. Die Verbraucherpreise erhöhten sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 10,0 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat mitteilt. Im Oktober hatte die Teuerung den Höchststand von 10,6 Prozent erreicht. Experten hatten mit einem Rückgang gerechnet, allerdings nur auf 10,4 Prozent. Es handelt sich um den ersten Rückgang der Inflation in der Eurozone seit Juni 2021.

Nach wie vor steigen die Energiepreise am stärksten, allerdings nicht mehr so kräftig wie im Vormonat. Gegenüber November 2021 lagen sie immer noch 34,9 Prozent höher. Die Preise von Nahrungs- und Genussmitteln stiegen um 13,6 Prozent. Hier verstärkte sich der Preisauftrieb

Foto: Clara Margais/dpa

10:38
30.11.2022
Die stark gestiegene Inflation scheint die Reiselust der Menschen in Deutschland im Winter derzeit zu dämpfen. "Statt Corona sind es jetzt offensichtlich eher finanzielle Sorgen angesichts extrem steigender Preise vor allem im Energiesektor, die zu einem abwartenden Buchungsverhalten führen", teilt das Analysehaus TDA in Nürnberg mit. Die aktuelle Wintersaison 2022/23 weist bei Veranstalterreisen zum Buchungsstand Ende Oktober demnach zusammengerechnet ein Umsatzminus von 27 Prozent gegenüber dem Zeitraum vor der Corona-Krise auf. Die Umsatzeingänge für Winterurlaube blieben unterdurchschnittlich, erläutert TDA.

09:45
30.11.2022
Die Lebensmittelpreise in Großbritannien sind erneut deutlich gestiegen. Höhere Kosten für Energie, Tiernahrung und Transport trieben die Lebensmittelinflation im November auf einen Rekordwert von 12,4 Prozent, wie der Monatsindex des Einzelhandelsverbands BRC und des Marktforschungsinstituts NielsenIQ ergab. Im Oktober hatte der Anstieg 11,6 Prozent betragen. Schon länger wird in Großbritannien vor einem düsteren Winter für Verbraucher gewarnt
Vor allem die Preise für frische Lebensmittel legten im November deutlich zu, um 14,3 Prozent. Hier waren vor allem Fleisch, Eier - auch wegen den Folgen der Vogelgrippe - und Milchprodukte die Kostentreiber. Auch Kaffeepreise schossen in die Höhe. Insgesamt kletterten die Einzelhandelspreise um 7,4 Prozent - ebenfalls ein Rekord seit Beginn der BRC-Aufzeichnungen 2005.