Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) dringt auf ein Aus der niederländischen Gasförderpläne vor dem Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. "Am besten wäre es, das Gasförderprojekt zu stoppen", sagte Lemke der Neuen Osnabrücker Zeitung zu Beginn der 14. Wattenmeerkonferenz in Wilhelmshaven. Sie bezog sich auf Pläne des niederländischen Unternehmens One-Dyas, ab Ende 2024 aus einem Feld zwischen der niederländischen Insel Schiermonnikoog und der ostfriesischen Insel Borkum Gas zu fördern.
Gefördert werden soll sowohl in niederländischen als auch in deutschen Hoheitsgebieten. Die niederländischen Behörden gaben im Juni grünes Licht für die Förderung. Für die Förderung auf deutscher Seite ist noch das Planfeststellungsverfahren notwendig.