Letztes Update:
20221125020045

10:58
24.11.2022
Die Bundesnetzagentur ruft zur Vorsicht beim Kauf sogenannter Energiespargeräte im Onlinehandel auf. Bei der Überprüfung verschiedener Typen solcher Geräte seien zahlreiche formale Mängel wie beispielsweise falsche CE-Kennzeichnungen, fehlende deutsche Bedienungsanleitungen und fehlende Ansprechpartner festgestellt worden, teilt die Behörde in Bonn mit. 
Im Onlinehandel würden unzählige Energiespargeräte angeboten, die den gesetzlichen Anforderungen nicht entsprächen. Die Nutzung solcher Geräte sei unzulässig. "Nach dem Stand der Technik sind auch die Energiespareffekte solcher Geräte fragwürdig", sagt Behördenchef Klaus Müller laut der Mitteilung.

10:10
24.11.2022
Die britische Regierung muss mit Jahresbeginn deutlich mehr Geld für die Energierechnungen der Bürger zahlen. Die Aufsichtsbehörde Ofgem hob am Donnerstag die Höchstpreise für Strom und Gas erneut an. Da die Regierung bis April die Preise gedeckelt hat, ändert sich für Verbraucher und Verbraucherinnen nichts. Ein normaler Haushalt zahlt bei durchschnittlichem Verbrauch maximal 2500 Pfund (2900 Euro) im Jahr. Ohne Regierungsunterstützung wären es von Januar an 4279 Pfund. Die Energieberatungsfirma Auxilione schätzt die Kosten für den Staat im Zeitraum von Januar bis März auf 15,1 Milliarden Pfund.
"Dank der Energiepreisgarantie halten wir die Rechnungen in diesem Winter im Jahresdurchschnitt bei 2500 Pfund. Ohne sie würden Millionen von Familien viel, viel mehr bezahlen", twittert Finanzminister Jeremy Hunt.

09:35
24.11.2022
Die Bundesregierung sieht noch viel Arbeit, bevor sich die EU auf einen europäischen Gaspreisdeckel einigen kann. "Man kann zusammenfassend sagen, dass alle irgendwie unglücklich sind mit dem Vorschlag der Kommission", sagt Staatssekretär Sven Giegold am Rande eines Treffens der EU-Energieminister in Brüssel. Es gebe unterschiedliche Auffassungen unter den Mitgliedstaaten. Der tschechische Industrieminister Jozef Sikela, der die Gespräche leitet, sagt, er erwarte "scharfe Diskussionen".
Mehr als die Hälfte der EU-Staaten befürworten einen Preisdeckel. Staaten wie Italien, Frankreich, Belgien, Malta und Polen finden den Vorschlag nicht ausreichend. "Für uns ist das ein Witz nach so vielen Wochen an Diskussionen und Vorschlägen", sagt die polnische Umweltministerin Anna Moskwa. Deutschland sieht einen festen Deckel kritisch.