Das derzeit im vorpommerschen Lubmin entstehende Terminal für Flüssigerdgas (LNG) hat eine weitere Hürde auf dem Weg zur Inbetriebnahme genommen. Man sei durch die Bundesnetzagentur von der Tarif- und Netzzugangsregulierung befreit worden, teilt das Unternehmen Deutsche Regas mit. Ohne Freistellung dürften Betreiber Tarife und Zugangsregeln für ihre Terminals nicht frei festlegen. Eine Freistellung sei möglich, wenn etwa der Wettbewerb bei der Gasversorgung und die Versorgungssicherheit verbessert würden, hieß es. Zudem sei so der wirtschaftliche Betrieb des Terminals abgesichert.
Die Deutsche Regas will in Lubmin bereits Anfang Dezember ein schwimmendes LNG-Terminal in Betrieb nehmen. Man sei zum 1. Dezember technisch bereit, hatte Aufsichtsratschef Stephan Knabe zuletzt gesagt. Allerdings steht noch eine Genehmigung des zuständigen Landesamtes aus.