Letztes Update:
20221120020036

13:06
19.11.2022
Das derzeit im vorpommerschen Lubmin entstehende Terminal für Flüssigerdgas (LNG) hat eine weitere Hürde auf dem Weg zur Inbetriebnahme genommen. Man sei durch die Bundesnetzagentur von der Tarif- und Netzzugangsregulierung befreit worden, teilt das Unternehmen Deutsche Regas mit. Ohne Freistellung dürften Betreiber Tarife und Zugangsregeln für ihre Terminals nicht frei festlegen. Eine Freistellung sei möglich, wenn etwa der Wettbewerb bei der Gasversorgung und die Versorgungssicherheit verbessert würden, hieß es. Zudem sei so der wirtschaftliche Betrieb des Terminals abgesichert.
Die Deutsche Regas will in Lubmin bereits Anfang Dezember ein schwimmendes LNG-Terminal in Betrieb nehmen. Man sei zum 1. Dezember technisch bereit, hatte Aufsichtsratschef Stephan Knabe zuletzt gesagt. Allerdings steht noch eine Genehmigung des zuständigen Landesamtes aus.

Baustelle für das LNG-Terminal "Deutsche Ostsee" im Industriehafen Lubmin. Foto: Stefan Sauer/dpa/Archiv

04:22
19.11.2022
Der Deutsche Tierschutzbund befürchtet eine Schließung von bundesweit jedem vierten Tierheim. "Ein Viertel wackelt, weil so viele Probleme zusammenkommen", sagt der Präsident des Verbandes, Thomas Schröder. Die Situation sei aus mehreren Gründen katastrophal. So sehe die neue Gebührenordnung für Veterinäre zum Teil eine Verdopplung der Honorare vor, die nicht nur die Tierheime in Bedrängnis bringe, sondern auch Halter, die wegen unbezahlbarer Behandlungskosten ihre langjährigen Gefährten schweren Herzens im Tierheim abgeben würden. 
Überdies kommen die Tierheime wegen steigender Energie- und Personalkosten in die Bredouille. Schröder fordert Bund und Kommunen auf, die Finanzierung der Häuser zu verbessern. 380 Millionen Euro einmalig reichten aus, um sie auf Vordermann zu bringen. Der Tierschutzbund vertritt die Interessen von 540 Mitgliedsheimen in Deutschland.