Die
deutschen Gasspeicherbetreiber sind mit Blick auf die
Versorgungslage im Winter zuversichtlich. "Treten keine extremen Temperaturen auf, kommt Deutschland gut durch den Winter 2022/23", teilt der Verband Initiative Energien Speichern (Ines) mit. Gasmangellagen seien sehr unwahrscheinlich, könnten aber nicht vollständig ausgeschlossen werden.
Der Einschätzung liegt ein nun veröffentlichtes
Jahresszenario des Verbandes zugrunde, das unter anderem die
als "normal" bewerteten Temperaturen des Jahres 2016 annimmt. Betrachtet wurden in zwei weiteren Szenarien
auch die
Entwicklung bei besonders warmen und kalten Temperaturen im Jahresverlauf. In einem besonders kalten Jahr, wie es 2010 auftrat, läge der Füllstand der Speicher Ende Januar fast bei null. Im Februar würden die Speicher vollständig entleert. Für Februar und März nimmt dieses Szenario dann einen Gasmangel an.