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Umfrage: Personalausfälle in Omikron-Welle belasten Mittelständler

09:59
05.04.2022
Personalausfälle infolge der Omikron-Welle setzen zu Beginn des Frühjahrs vielen mittelständischen Firmen in Deutschland zu. Bei einer Umfrage der staatlichen Förderbank KfW im März gaben 54 Prozent der Mittelständler an, generell von den Auswirkungen der Pandemie beziehungsweise den Corona-Beschränkungen betroffen zu sein.

Das ist ein Zuwachs von 5 Prozentpunkten oder hochgerechnet etwa 190 000 Unternehmen mehr im Vergleich zur vorangegangenen Befragung im September 2021, wie die KfW am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Die Zahl der betroffenen Firmen liege damit bei 2,05 Millionen.

Besonders stark zugenommen haben demnach die Belastungen durch Personalausfälle wegen Erkrankungen und Quarantäne innerhalb der Belegschaft sowie durch die Abwesenheit von Beschäftigten aufgrund von Schul- und Kitaschließungen. In der Omikron-Welle sei rund jedes vierte kleine und mittlere Unternehmen davon betroffen - plus 10 Prozentpunkte verglichen mit September 2021. Vor allem Unternehmen des Baugewerbes und des verarbeitenden Gewerbes, in denen Homeoffice nicht oder kaum umgesetzt werden kann, spüren den Angaben zufolge die Folgen der Corona-Pandemie wieder deutlich stärker als im Herbst.

Nach eigenen Angaben verbuchten 27 Prozent der Unternehmen in den ersten beiden Monaten des Jahres 2022 Umsatzrückgänge gegenüber dem Vorjahreszeitraum. «Eine Rückkehr zum Vor-Corona-Alltag ist für viele mittelständische Unternehmen und Selbstständige wieder weiter entfernt», sagte KfW-Chefvolkswirtin Fritzi Köhler-Geib. «Zudem setzt der Krieg in der Ukraine, verbunden mit direkt und indirekt spürbaren Sanktionsfolgen, vielen Firmen zu.» Die Auswirkungen des Krieges seien derzeit allerdings kaum abschätzbar.

dpa

Labore: Zahl der Corona-Tests in der Vorwoche rückläufig

09:36
05.04.2022
Die Zahl der PCR-Tests auf Sars-CoV-2 ist nach Angaben eines Laborverbands in der vergangenen Woche deutlich zurückgegangen. Rund 1,86 Millionen solcher Untersuchungen seien durchgeführt worden, rund 350 000 weniger als in der Woche zuvor, teilte der Verband Akkreditierte Labore in der Medizin (ALM) am Dienstag mit. Seit 7. März war die Marke von zwei Millionen wöchentlichen Tests stets klar überschritten worden.

Das Infektionsgeschehen bewege sich aber weiter auf hohem Niveau, schreibt der Verband. Die Rate positiver Tests bleibe mit rund 53 Prozent hoch. Dies deute unverändert darauf hin, dass eine bedeutende Zahl von Infizierten nicht getestet werde und daher auch nicht in die Corona-Statistiken eingehe.

Anzeichen der Entlastung sieht der Verband unterdessen bei der Auslastung der rund 180 Labore, die an der Erhebung teilnehmen: Diese habe mit durchschnittlich 66 Prozent deutlich unter dem Vorwochenwert von 79 Prozent gelegen.

dpa

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