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Holetschek: Gute Erfahrungen in Bayern mit verkürzter Isolation

06:31
02.05.2022
Bayern hat nach den Worten seines Gesundheitsministers Klaus Holetschek «ganz gute» Erfahrungen mit der auf fünf Tage verkürzten Isolationsfrist für Corona-Infizierte gemacht. Die Inzidenz sinke, die Lage in den Krankenhäusern sei entspannt, sagte der CSU-Politiker am Montag im ZDF-«Morgenmagazin».

In Bayern gilt die Regel schon seit Mitte April. Der Freistaat hatte sich auch gegen die Pflicht zum Freitesten nach fünf Tagen entschieden - Holetschek verwies darauf, dass man für ein Ende der Isolation 48 Stunden vorher symptomfrei sein muss. Bayern empfehle aber, danach auch eine Zeitlang noch Maske zu tragen. Bei verwundbaren Gruppen bleibe es aber beim Freitesten.

Wie Bayern haben auch einige andere Bundesländer bereits die Frist zur Isolation auf fünf Tage verkürzt. Darauf hatte sich auch die Gesundheitsministerkonferenz verständigt. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte sich gleichwohl dafür ausgesprochen, dass sich Betroffene freitesten.

Für die Isolationsregeln wurde für Anfang dieser Woche eine Empfehlung des Robert Koch-Instituts (RKI) und des Bundesgesundheitsministeriums erwartet. Die Umsetzung liegt dann bei den Ländern.

Holetschek forderte zugleich vom Bund Vorbereitungen auf den Herbst. Ein großes Thema bleibe das Impfen, für das er werbe. Der CSU-Politiker verwies auch auf die möglichen Gefahren neuer Mutationen des Coronavirus. Der Bund müsse einen «Masterplan» vorlegen. Das Infektionsschutzgesetz sei zurückgefahren worden, das Impfen gehe nicht voran. «So können wir nicht in den Herbst gehen.»

Holetschek hofft ferner auf eine baldige Empfehlung der Ständigen Impfkommission für eine zweite Auffrischungsimpfung. Diese gibt es bisher für die Altersgruppe ab 70 Jahren. Daten sollten rasch ausgewertet werden, um zu entscheiden, ob eine vierte Impfung für alle Gruppen empfohlen werde.

dpa

Neuseeland empfängt wieder Touristen aus 60 Ländern

04:20
02.05.2022
Als eines der letzten Länder in der Asien-Pazifik-Region empfängt auch Neuseeland ab sofort wieder internationale Gäste.

Das Land öffnete am Montag erstmals seit mehr als zwei Jahren seine Grenzen für zweifach geimpfte Besucher aus 60 visabefreiten Ländern (visa-waiver countries), darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz. Jedoch erwartet die Tourismusbranche voraussichtlich erst ab Oktober eine Erholung des Sektors - auch, weil in Neuseeland gerade der Winter beginnt.

Zudem verlangen die Behörden weiterhin einen negativen Corona-Test vor der Abreise im Heimatland und einen zweiten bei der Einreise nach Neuseeland. «Länder wie Australien, Großbritannien, Dänemark und kürzlich etwa auch Fidschi haben diese Voraussetzung aufgehoben», zitierte der Sender Radio New Zealand einen Sprecher des neuseeländischen Tourismusunternehmens «House of Travel». Das vereinfache Urlaubern die Reise. «Deshalb werden sie wohl eher in diese Länder reisen als nach Neuseeland.»

Neuseeland mit seinen fünf Millionen Einwohnern galt lange als Vorzeigestaat im Kampf gegen das Virus. Der Inselstaat hatte sich im März 2020 weitgehend von der Außenwelt abgeschottet und verfolgte zeitweise eine sogenannte Null-Covid-Strategie.

dpa

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