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Lehrerverband kritisiert Aus von Corona-Regeln an Schulen in Sachsen

02:58
14.04.2022
Der Deutsche Lehrerverband hat die geplante Abschaffung der Corona-Verordnung für Schulen und Kitas in Sachsen kritisiert. «Leider wechselt damit Sachsen wie auch andere Bundesländer zu früh und zu abrupt vom Vorsichtsmodus in den kompletten Sorglosigkeitsmodus», sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger der Deutschen Presse-Agentur.

Er nannte den Schritt fahrlässig und verwies auf eine hohe Ansteckungsgefahr in geschlossenen Räumen mit «eng platzierten Menschen», wie das in Klassenzimmern der Fall sei, und auf unterdurchschnittliche Impfquoten bei Kindern.

Das sächsische Kultusministerium hatte am Mittwoch mitgeteilt, angesichts einer Entspannung der Corona-Lage die Schutzverordnung für Schulen und Kindertagesstätten abzuschaffen. Sie läuft am 17. April aus. Eine Anschlussregelung soll es nicht geben. Nach Ostern kehre wieder Normalbetrieb in Schulen und Kitas ein. Damit endet nach den Osterferien auch die Testpflicht an Schulen in Sachsen.

«Ohne Maskenpflicht und ohne Testungen befinden sich die Schulen im Corona-Blindflug», sagte Meidinger. Die Testpflicht sollte seiner Ansicht nach noch ein bis zwei Wochen nach den Osterferien aufrechterhalten werden. «Bekanntlich werden nach Ferien wieder verstärkt Infektionen an Schulen eingeschleppt.»

Sorgen machten dem Verband jetzt schon der Herbst und Winter. «Wir fürchten, dass die Politik darauf an den Schulen erneut nicht ausreichend vorbereitet sein wird.»

dpa

Verbund: Britische Unternehmen leiden unter mehr Corona-Infektionen

02:12
14.04.2022
 Der Wegfall kostenloser Corona-Tests und der Pflicht zur Selbstisolation in England trifft die Unternehmen wegen zunehmender Infektionszahlen hart. «Die meisten Branchen sind betroffen, insbesondere Unternehmen mit Kundenkontakt wie das Gastgewerbe und der Einzelhandel», sagte Jane Gratton vom britischen Handelskammerverbund BCC auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Aber auch viele Beschäftigte, die von zu Hause aus arbeiten können, seien zu krank, um dies zu tun. «Corona bleibt ein erhebliches Problem für Arbeitgeber», sagte Gratton. Die Lage verschärfe den Personalmangel, hemme Kapazität und erschwere Serviceleistungen, sagte Gratton. Sie forderte günstige oder kostenlose Corona-Tests, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen sowie Ansteckungen am Arbeitsplatz zu verhindern.

Im größten britischen Landesteil England gibt es seit Wochen keine Corona-Regeln mehr. Die täglich vom Gesundheitsministerium herausgegebenen Infektionszahlen bergen eine sehr hohe Dunkelziffer, da Testkapazitäten zurückgefahren wurden und positive Fälle nur noch freiwillig gemeldet werden. Einer Studie von Anfang April zufolge stiegen die Infektionen im März auf ein Rekordniveau.

Wegen der hohen Infektionszahlen kommt es immer wieder zu vorübergehenden Geschäftsschließungen. Zuletzt mussten wichtige Fluglinien wie British Airways und Easyjet tagelang jeweils Dutzende Verbindungen wegen Corona-Ausbrüchen in der Belegschaft absagen.

dpa

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