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Pharmaindustrie: Angebot von Corona-Impfstoffen übersteigt Nachfrage

01:47
14.04.2022
Weltweit stehen nach Angaben des Pharmaverbandes IFPMA heute mehr Corona-Impfdosen zur Verfügung als verabreicht werden können. «Das Impfstoff-Angebot übersteigt zur Zeit die Nachfrage», sagte IFPMA-Generaldirektor Thomas Cueni in Genf. Es seien seit Beginn der Produktion gegen Ende 2020 rund 13,7 Milliarden Impfdosen hergestellt und rund elf Milliarden verabreicht worden.

Insgesamt könnten in diesem Jahr knapp acht Milliarden Impfdosen hergestellt werden, sagte Cueni. Dennoch würden nicht alle Menschen, die es brauchten, geimpft. Das liege nicht - wie noch bis Spätsommer 2021 - am Impfdosenmangel, sondern daran, dass die Impfprogramme in manchen Ländern nicht in vollem Umfang angelaufen seien. Das müsse bei möglichen neuen Pandemien besser organisiert werden.

Cueni und die Chefs der Pharmafirmen Pfizer, Albert Bourla, Roche Pharmaceuticals, Bill Anderson und Eli Lilly, David A. Ricks kritisierten anhaltende Forderungen, Patente auf Covid-19-Impfstoffe oder -Medikamente auszusetzen. Nur durch den Patentschutz seien über Jahre die Investitionen möglich gewesen, die dann zu der schnellen Entwicklung von Impfstoffen und Medikamenten geführt hätten.

Pfizer hat zusammen mit der Mainzer Firma Biontech den weltweit ersten Corona-Impfstoff im Dezember 2020 auf den Markt gebracht. Pfizer-Chef Bourla hofft, bis Herbst einen neuen Corona-Impfstoff zu haben, der gegen alle Virusvarianten gleich gut wirkt. Ziel sei es zudem, einen Impfstoff zu entwickeln, der wie bei Grippe ein Jahr lang vor schweren Krankheitsverläufen und einer Infektion schütze.

dpa

Kapitel

Mittwoch, 13. April

Sieben-Tage-Inzidenz erstmals seit Ende Januar wieder dreistellig

17:30
13.04.2022
Erstmals seit Ende Januar ist die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern und Woche wieder unter die Marke von 1000 gerutscht. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz betrug am Mittwoch 995,3 (Vortag 1014,2), teilte das Landesgesundheitsamt mit (Stand 16.00 Uhr). Der Wert war im Südwesten am 27. Januar erstmals über die 1000er-Marke geklettert und lag nach Worten eines Sprechers des Sozialministeriums seitdem kontinuierlich darüber. Nun ist die Sieben-Tages-Inzidenz erstmals wieder dreistellig. Vor einer Woche hatte sie noch bei 1202,1 gelegen. Die tatsächlichen Fallzahlen dürften wegen der weiterhin hohen Dunkelziffer deutlich höher sein.

Auf den Intensivstationen im Südwesten lagen 197 Patienten und Patientinnen und damit 5 weniger als am Dienstag. Die Zahl der an oder mit dem Virus Gestorbenen erhöhte sich um 27 auf 15 482, wie die Behörde in Stuttgart weiter mitteilte.

Die Hospitalisierungsinzidenz sank um 0,3 auf den Wert von 5,3. Die Zahl gibt an, wie viele Corona-Infizierte innerhalb einer Woche und pro 100 000 Einwohner in ein Krankenhaus kamen. Insgesamt gab es seit Beginn der Pandemie 3 291 795 bestätigte Fälle, das waren 22 822 mehr als am Vortag.

(dpa)

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