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Dank Corona - Rekord im «Guide Michelin» mit 327 Sterne-Restaurants

12:44
09.03.2022
Trotz und wohl auch wegen der Corona-Krise haben sich im vergangenen Jahr so viele Spitzenköchinnen und -köche einen Michelin-Stern für ihr Restaurant erkocht wie nie zuvor. So sind im neuen Restaurantführer «Guide Michelin» erstmals 327 Restaurants mit den begehrten Sternen ausgezeichnet worden, wie Michelin am Mittwoch in Hamburg bekannt gab. Im vergangenen Jahr lag die Zahl noch bei 310 Restaurants. Ein Grund für vielen Sterne sei die Corona-Krise, sagte der Direktor des «Guide Michelin» für Deutschland und die Schweiz, Ralf Flinkenflügel, der Deutschen Presse-Agentur. Viele hätten sich in der Zeit hinterfragt und das habe der Kreativität in den Küchen gut getan.

Neu in den Reigen der Drei-Sterne-Restaurants hat es eine Gourmetküche aus Rheinland-Pfalz geschafft: Das «schanz.restaurant» im Weinort Piesport hat mit seiner Küche auf «Weltklasse»-Niveau einen weiteren Stern geholt und ist damit in die Spitze der deutschen Gastronomie geklettert. «Es ist unfassbar, muss ich sagen. Jetzt drei Sterne zu bekommen - das ist ein ganz großer Traum, der hier in Erfüllung geht. Das ist ganz groß», sagte Küchenchef Thomas Schanz am Mittwoch in Hamburg nach der Verleihung. Damit gibt es in Deutschland neun Drei-Sterne-Restaurants.

Zudem sind fünf Restaurants aus Bayern und jeweils eins aus Baden-Württemberg, Hamburg und dem Saarland dank der Kochkünste ihrer Küchenchefs in die Riege der nun 46 Zwei-Sterne-Restaurants aufgenommen worden. Gleichzeitig gibt es nun 272 Restaurants mit jeweils einem Stern in dem Gourmetführer des Reifenherstellers, 31 Restaurants sind 2022 neu dazugekommen. Außerdem wurden elf grüne Sterne für umweltbewusstes und ressourcenschonendes Handeln in der Küche verteilt. Die Auszeichnung Bib Gourmand haben 18 Restaurants für gute Küche zu moderaten Preisen neu ergattern können.

Erstmals sind außerdem in diesem Jahr zwei Sonderpreise vergeben worden. So bekam das Münchner Restaurant-Ensemble «Tantris» und «Tantris DNA» den «New Opening Award» für die beste Neueröffnung. Beide haben zudem bei den Sternen abgestaubt und sich zwei Sterne («Tantris») und einen Stern («Tantris DNA») erkocht.

Der zweite Sonderpreis geht in den hohen Norden. Spitzenkoch Johannes King vom «Söl'ring Hof» auf Sylt darf nun aufgrund seines besonderen Engagements für den Nachwuchs den «Chef Mentor Award» sein Eigen nennen.

Für so manchen Koch kam mit der Veröffentlichung des «Guide Michelin» aber auch ein böses Erwachen: 23 Restaurants haben mindestens einen Stern verloren.

Die ersten Michelin-Sterne in Deutschland wurden 1966 verliehen. Neben dem «Guide Michelin» erscheint auch der Restaurantführer «Gault&Millau» regelmäßig als wichtiger internationaler Gourmet-Ratgeber.

(dpa)

Großteil täglicher Impfungen ist Booster - 30 000 Nuvaxovid-Spritzen

12:01
09.03.2022
Die Zahl der täglichen Impfungen gegen das Coronavirus hat zuletzt bei rund 95 000 gelegen. Das ist zwar wieder etwas mehr als die Tage zuvor, fällt im Vergleich zu Zahlen von Anfang und Mitte Februar aber nach wie vor zurück, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwoch (Stand Dienstag) hervorgeht. Im Februar hatte der Wert an den meisten Tagen über 100 000, an wenigen über 200 000 gelegen. Seit Wochen ist der Großteil der täglichen Impfungen Auffrischungsimpfungen.

Mittlerweile sind knapp 30 000 Menschen mit dem neuen Präparat von Novavax geimpft worden. Die Kampagne mit Nuvaxovid hatte in Deutschland vor etwa zehn Tagen begonnen.

Der Anteil der Menschen mit Grundschutz, für den in der Regel zwei Spritzen nötig sind, liegt weiterhin bei mindestens 75,6 Prozent der Bevölkerung (mindestens 62,9 Millionen Menschen). Mindestens 57,5 Prozent (47,9 Millionen) haben mittlerweile zusätzlich eine Auffrischungsimpfung bekommen.

Das RKI weist seit längerem darauf hin, dass die ausgewiesenen Zahlen als Mindestimpfquoten zu verstehen sind. Das RKI geht davon aus, dass die tatsächliche Impfquote bis zu fünf Prozentpunkte höher liegt als auf dem Dashboard angegeben.

(dpa)

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