Letztes Update:
20220323061009

03:20
23.03.2022
Entwicklungsministerin Svenja Schulze fordert angesichts des Krieges in der Ukraine mehr Geld für ihr Ressort im geplanten Nachtragshaushalt. "Wenn man sich die Folgen dieses schrecklichen Kriegs vor Augen führt, kann es gar nicht beim jetzigen Entwicklungsetat bleiben", sagt die SPD-Politikerin der Augsburger Allgemeinen. 
Die Herausforderungen würden nicht kleiner, sondern größer. Als Beispiel nannte sie das Thema Welternährung: Russland und die Ukraine bedienten zusammen 30 Prozent aller Weizen- und 20 Prozent der Maisexporte. Das Welternährungsprogramm habe bislang die Hälfte seiner Weizen-Lieferungen aus der Ukraine bezogen. Es drohe "eine neue Welle der Instabilität", so Schulze. Entwicklungspolitik müsse hier dringend gegensteuern.

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02:04
23.03.2022
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj lädt Papst Franziskus zu einem Besuch in die Ukraine ein. Das berichtet Selenskyj in seiner Videoansprache über ein Telefonat mit dem Pontifex.
"Ich habe mit dem Papst über die Suche nach Frieden für die Ukraine gesprochen, über die Gräueltaten der Besatzer und über humanitäre Korridore für belagerte Städte", so Selenskyj. "Ich glaube, dass wir diesen wichtigen Besuch organisieren können, der jeden von uns gleichermaßen unterstützen würde." 

01:14
23.03.2022
Bundesinnenministerin Nancy Faeser fordert eine faire Verteilung ukrainischer Flüchtlinge in der EU und weist zugleich Forderungen nach einer besseren Koordinierung durch den Bund zurück. "Seit dem ersten Tag des Krieges koordinieren wir die Aufnahme und Versorgung der Geflüchteten sehr eng mit den Ländern", sagt die SPD-Politikerin dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. 
Erst am vergangenen Donnerstag habe Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) erneut mit den Ministerpräsidenten über das Thema beraten. Integrations- und Sprachkurse würden bereits geöffnet, medizinische Versorgung und Arbeitsmarktzugang ermöglicht. "Wir sind viel besser aufgestellt als wir es bei früheren Fluchtbewegungen waren."

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