Entwicklungsministerin Svenja Schulze fordert angesichts des Krieges in der Ukraine mehr Geld für ihr Ressort im geplanten Nachtragshaushalt. "Wenn man sich die Folgen dieses schrecklichen Kriegs vor Augen führt, kann es gar nicht beim jetzigen Entwicklungsetat bleiben", sagt die SPD-Politikerin der Augsburger Allgemeinen.
Die Herausforderungen würden nicht kleiner, sondern größer. Als Beispiel nannte sie das Thema Welternährung: Russland und die Ukraine bedienten zusammen 30 Prozent aller Weizen- und 20 Prozent der Maisexporte. Das Welternährungsprogramm habe bislang die Hälfte seiner Weizen-Lieferungen aus der Ukraine bezogen. Es drohe "eine neue Welle der Instabilität", so Schulze. Entwicklungspolitik müsse hier dringend gegensteuern.