Letztes Update:
20220322141836
Ich hätte nie gedacht, dass ich im Jahre 2022 an diesem Ort wieder Kriegsverbrechen untersuchen muss. 14:18
22.03.2022
Der französische Priester Patrick Desbois, der in der Vergangenheit Holocaust-Verbrechen untersuchte und nun auch an der Untersuchung in der Ukraine beteiligt sein wird.

13:34
22.03.2022
Friedensnobelpreisträger Dmitri Muratow versteigert seine Auszeichnung für ukrainische Kriegsflüchtlinge. Der Chefredakteur der kremlkritischen Zeitung «Nowaja Gaseta» will den Erlös aus dem Verkauf der Alfred-Nobel-Medaille einem Hilfsfonds für ukrainische Flüchtlinge übergeben. Eine entsprechende Erklärung hat die  «Nowaja Gaseta» in Russisch, Ukrainisch und Englisch auf ihrer Website veröffentlicht. Muratow fordert außerdem eine sofortige Waffenruhe, den Austausch von Gefangenen, die Überführung der Toten sowie die Einrichtung von Fluchtkorridoren für verschiedene Städte.
Der 60-jährige Dmitri Muratow wurde 2021 gemeinsam mit der philippinischen Journalistin Maria Ressa mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Die «Nowaja Gaseta» gehört zu den letzten unabhängigen russischen Medien.

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13:12
22.03.2022
Verbrecherbanden haben es laut Europol auf Flüchtlinge aus der Ukraine abgesehen. Menschenhändler nutzen nach Angaben der europäischen Polizeibehörde die Notlage der Menschen aus. Die Banden sehen gerade Frauen und Kinder als ideale Opfer - um sie als Arbeitskräfte oder sexuell auszubeuten oder auch zum Betteln zu zwingen. Kinder könnten auch Opfer von illegalen Adoptionen werden.Besonders gefährdet sind nach Angaben von Europol allein reisende Minderjährige. Die Polizeigewerkschaft GdP fordert deswegen auch die Einrichtung von Schutzzonen in Bahnhöfen für Kriegsflüchtlinge.
Nach Schätzungen der Vereinten Nationen sind bereits etwa eine Million Kinder aus dem Kriegsgebiet geflüchtet, darunter viele ohne Begleitung der Eltern. Europol mahnt zu besonderer Wachsamkeit an Grenzen, in Aufnahmezentren, Massenunterkünften sowie an Bahnhöfen. Dort hielten Verbrecher gezielt nach Opfern Ausschau. Osteuropa ist Europol zufolge schon seit Jahren für Menschenhändler eine Schlüsselregion. Viele Banden hätten ihre Wurzeln in Nachbarländern der Ukraine.

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