Letztes Update:
20220322102454

09:51
22.03.2022
Für Zivilisten aus Mariupol soll es heute drei Fluchtkorridore zum Verlassen der von russischen Truppen belagerten Stadt geben. Das sagt die ukrainische Vizeregierungschefin Iryna Wereschtschuk in einer auf Telegram veröffentlichten Videobotschaft. Die Menschen sollen demnach aus den umliegenden Orten Berdjansk, Jurjiwka und Nikolske in die Großstadt Saporischschja gebracht werden. Ziel sei, alle Menschen aus der umkämpften Stadt zu holen.
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums leben noch bis zu 130 000 Bewohner in der Stadt am Asowschen Meer - einst waren es rund 440 000. Russland und die Ukraine werfen einander immer wieder gegenseitig vor, die Flucht der Menschen über humanitäre Korridore zu behindern.

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08:49
22.03.2022
UPDATE | Nach dem Evakuierungsaufruf an Bürger der ukrainischen Stadt Boryspil südöstlich von Kiew versuchen Offizielle, die Bevölkerung wieder zu beruhigen. In sozialen Netzwerken herrsche nun in Boryspil und den umliegenden Dörfern Panik vor einem unmittelbar bevorstehenden russischen Angriff, zitiert die ukrainische Agentur Unian den Berater des Innenministers, Wadym Denisenko.
Bürgermeister Wolodymyr Borissenko hat in der Nacht zum Dienstag zum Verlassen der Stadt aufgerufen. Ohne viele Zivilisten sei es für die Verteidiger einfacher, die Stadt vor theoretisch möglichen Angriffen zu schützen. Boryspil mit seinen etwa 60 000 Einwohnern liegt rund 30 Kilometer südöstlich von Kiew.

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