Offenbar in Erwartung russischer Angriffe ruft der Bürgermeister von Boryspil die Zivilbevölkerung zum Verlassen der Stadt auf. Das gelte auch für alle Zivilisten, die aus anderen Teilen des Landes in die südöstlich von Kiew gelegene Stadt mit knapp 60.000 Einwohnern geflüchtet seien, sagt Wolodymyr Borissenko.
Sein Appell erfolge aus rein militärtaktischen Gründen. "Die Erfahrung aus anderen Orten, um die gekämpft wird, hat gezeigt, dass die Arbeit der Streitkräfte einfacher ist, wenn weniger Zivilbevölkerung in der Stadt ist", so Borissenko. "Es gibt keinen Grund, in der Stadt zu bleiben, in der Umgebung wird bereits gekämpft."