Ein
Überlebender des Konzentrationslagers Buchenwald ist nach Angaben der Gedenkstättenstiftung bei einem Bombenangriff
in Charkiw getötet worden. Der
96-jährige Boris Romantschenko sei bereits am Freitag durch einen Angriff auf ein mehrstöckiges Wohnhaus in der ostukrainischen Stadt ums Leben gekommen, sagt der Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, Jens-Christian Wagner. Er beruft sich auf Informationen eines langjährigen Vertrauten der Stiftung in Charkiw.
Romantschenko habe die
KZs Buchenwald, Peenemünde, Dora und Bergen-Belsen überlebt, teilt die Stiftung auf Twitter mit. Er sei Vizepräsident des Internationalen Komitees Buchenwald-Dora gewesen. Seine
Wohnung in Charkiw habe Romantschenko seit Monaten
nicht verlassen, so Wagner - aus
Angst, sich mit Corona zu infizieren.