Letztes Update:
20220321020516

10:25
20.03.2022
Die Lage in den Kampfgebieten in der Ukraine ist katastrophal, und dort, wo Geflüchtete ankommen, sind Behörden überwältigt - so in Lwiw. "Das Ausmaß, die Intensität und das Leid des Konflikts übersteigen jede Vorstellungskraft", so ein Sprecher des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK). Das IKRK sei seit acht Jahren vor Ort, und der Einsatz in der Ukraine sei bereits vor dem russischen Einmarsch nach Budget eine der zehn größten Einsätze des IKRK gewesen.
Das UNHCR starte in Lwiw gerade ein Bargeldprogramm, das in einem ersten Schritt 360.000 Geflüchteten Geld für Mieten, Nahrungsmittel und Hygieneartikel zur Verfügung stellt. In Lwiw seien 500 Matratzen und Decken für Unterkünfte verteilt worden. Unterstützung sei auch für Familien geplant, die Flüchtende aufgenommen haben.

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10:19
20.03.2022
In den umkämpften Städten der Ukraine sind heute sieben humanitäre Korridore für flüchtende Zivilisten eingerichtet worden. Über die Wege sollten auch Hilfsgüter in die Städte gebracht werden, teilt die ukrainische Vize-Regierungschefin Irina Wereschtschuk mit. Angelegt seien die Korridore in den Gebieten um die Hauptstadt Kiew und Charkiw sowie aus der besonders schwer von Kämpfen betroffenen Hafenstadt Mariupol in Richtung der Stadt Saporischschja. 
Für die Menschen stünden Busse bereit, so Wereschtschuk. Verlassen werden könne Mariupol auch mit dem Auto. Organisiert werden sollten zudem Transportmöglichkeiten für Menschen, die sich bereits zu Fuß auf den Weg gemacht hätten. Die Fluchtrouten und Wege für die Hilfslieferungen werden für jeden Tag neu angekündigt. 

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