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27.03.2023
Blick in die Auslandspresse | Über die Zukunft der Ukraine schreibt die österreichische Zeitung Der Standard:

Jahrelange Kämpfe dort wird der Westen nicht finanzieren können. Die EU und die USA haben der überfallenen Ukraine unbegrenzt Hilfe zugesagt. Moralisch ist das sicherlich richtig. Realistisch ist es nicht. Die Reise muss zunächst in Richtung Waffenstillstand gehen – und dann in Richtung Frieden. Und über den Weg dahin muss auch der Westen, der bezahlt, mitentscheiden dürfen. Bleibt zu hoffen, dass Chinas starker Mann Xi Jinping seinen alten, neuen Freund Wladimir Putin in Richtung Frieden drängt. Und umgekehrt müssen die USA und die EU auf die Ukraine einwirken. US-Außenminister Antony Blinken hat bereits reagiert: Vorsichtig formuliert, ließ er durchblicken, dass die USA die Rückeroberung sämtlicher annektierter Gebiete durch Kiew für nicht wahrscheinlich halten. 03:27
27.03.2023

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27.03.2023
Mit der Stationierung taktischer Atomwaffen im Nachbarland Belarus will Russlands Präsident Putin nach Ansicht eines Experten den Westen abschrecken und von Fehlern ablenken. "Sie sollen den Westen einschüchtern, seine Waffenlieferungen für die ukrainischen Offensiven 2023 weiterzuführen", sagt der Politologe Maximilian Terhalle der Deutschen Presse-Agentur. "In erster Linie aber soll die Ankündigung davon ablenken, dass Putin zum Beispiel in Bachmut nicht den Fortschritt macht, den er zwingend braucht."

Der Geopolitik-Experte, der am King's College in London gelehrt hat, warnt den Westen davor, aus Angst vor einem Atomschlag die Unterstützung für die Ukraine zu kürzen. "Das Muster einer taktischen Nukleardrohung bei konventionellem Nicht-Erfolg ist bereits bekannt vom letzten Oktober", sagt Terhalle. "Es ist ein gutes Anzeichen, dass die russische Armee und Wagner-Truppen nicht in der Lage sind, die Ukrainer zu brechen." Die Stadt Bachmut im Osten der Ukraine ist seit Monaten schwer umkämpft und heute praktisch zerstört.

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