Angesichts steigender Zahlen von Flüchtlingen aus der Ukraine und anderen Ländern appellieren die Gemeinden, Städte und Kreise in Baden-Württemberg an die Verantwortung des Bundes und warnen vor einer sinkenden Akzeptanz der Menschen im Land. Die Kommunen müssten entlastet sowie die Aufnahme und Verteilung der Migranten neu organisiert werden, fordern die drei kommunalen Dachverbände Baden-Württembergs in einer Erklärung.
Hier sei der Bund gefordert, doch einzig die Länder und Kommunen schüfen die Aufnahmekapazitäten, bemängeln der Gemeinde-, Städte- und Landkreistag in der "Stuttgarter Erklärung für eine realitätsbezogene Flüchtlingspolitik". Die Verbände fordern unter anderem nationale Ankunftszentren, in denen Flüchtlinge erfasst, registriert und auf die Länder verteilt werden könnten.