Angesichts von
Spekulationen über Waffenlieferungen aus China an Russland pocht
Außenministerin Annalena Baerbock bei einem Treffen mit ihrem neuen chinesischen Kollegen Qin Gang auf die
Einhaltung der UN-Charta. Sie habe deutlich gemacht, dass die Lieferung von Waffen oder von Gütern, die sowohl zivil als auch militärisch genutzt werden könnten, "Unterstützung eines völkerrechtswidrigen Angriffskriegs wäre", sagt sie in Neu Delhi.
Als Ständiges Mitglied im
UN-Sicherheitsrat habe
China die Aufgabe, "für den
Weltfrieden einzutreten und nicht einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg zu unterstützen", sagt Baerbock nach dem Treffen mit Qin Gang weiter.