Letztes Update:
20230223073507

07:34
23.02.2023
Zum Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine hat Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) die Auswirkungen auf Afrika hervorgehoben. "Das war nicht nur ein Angriff auf die Ukraine, sondern auch ein Angriff auf die Ärmsten der Welt", sagt Schulze der Deutschen Presse-Agentur in der ivorischen Hauptstadt Abidjan. Schulze hält sich derzeit mit Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) in Côte d'Ivoire (Elfenbeinküste) auf. Zuvor hatten beide Ghana besucht.
Schulze sagt: "Die Schockwellen des Kriegs, die hohen Preise für Lebensmittel, Dünger und Energie, kommen auch hier in Westafrika und vielen anderen Ländern im globalen Süden an." Deutschland unterstütze die Ukraine mit aller Kraft. "Aber wir haben auch den Rest der Welt nicht vergessen und unsere Unterstützung für die ärmsten Länder nicht zurückgefahren, sondern ausgebaut."

extern
Inhalte anzeigen

07:23
23.02.2023
Russland wirft der Ukraine vor, eine Invasion in die von Moldau abtrünnige Region Transnistrien zu planen. Das russische Verteidigungsministerium teilt laut Nachrichtenagentur Tass mit, Kiew wolle in naher Zukunft eine bewaffnete Operation "unter falscher Flagge" in Transnistrien durchführen.
Der Geheimdienst der Republik Moldau hatte dagegen Russland bereits im Dezember vorgeworfen, eine Invasion zu planen. Möglich sei ein Zeitraum zwischen Januar und April. Russland beabsichtige dabei, Transnistrien und Moldau zu verbinden. Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte bereits erklärt, Russland habe konkrete Pläne zur Störung der politischen Ordnung in Moldau. 

06:38
23.02.2023
Der Zentralrat der Juden in Deutschland beklagt gesellschaftliche Spannungen infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. "Wir haben gesehen, dass, wie so häufig bei Krisen, Radikale und Verschwörungsideologien Zulauf erhalten", warnt Zentralratspräsident Josef Schuster in einer Erklärung zum ersten Jahrestag des Kriegs. "Jüdinnen und Juden stehen ganz oben bei denen, die Sündenböcke für die Probleme im Land suchen." Dazu zählt er die stark gestiegenen Energiepreise.
Schuster erinnerte aber vor allem an die Opfer des Kriegs. Die Zahl der Toten und Verwundeten gehe in die Hunderttausende, schätzte er. Eine Million Menschen hätten Zuflucht in Deutschland gesucht. Auch die jüdischen Gemeinden hätten ohne Zögern geholfen, darauf sei er stolz.

Wenn Sie diese Inhalte sehen möchten, müssen zu deren Darstellung Ihre IP-Adresse, Datum, Uhrzeit sowie Daten zu Ihrem Browser und Endgerät an den Diensteanbieter übermittelt werden. Auf die weitere Datenverarbeitung dort haben wir keinen Einfluss. Ihre Entscheidung solche Inhalte anzuzeigen, wird nur bis zur Beendigung der App oder Ihres Browsers gespeichert.
www.pz-news.de/datenschutz
Inhalte anzeigen