Der Handel mit Staaten in Osteuropa hat sich nach Angaben des Ost-Ausschusses trotz des Kriegs in der Ukraine robust gezeigt. Lediglich der Handelsumsatz mit Russland, Belarus und der vom Krieg gebeutelten Ukraine sei zurückgegangen, im Falle Russlands um 16,5 Prozent, teilt der Verband mit. "Nach unserer Einschätzung wird es normale Wirtschaftsbeziehungen mit Russland auf absehbare Zeit nicht mehr geben können", sagte Geschäftsführer Michael Harms in Berlin. "Das wird sich erst ändern, wenn in Moskau eine grundsätzlich andere Politik gemacht wird."
Die zahlreiche Sanktionen gegen Russland zeigen nach Einschätzung des Verbands Wirkung, darunter auch der Preisdeckel für russisches Rohöl. "Die Idee mit dem Preisdeckel funktioniert", sagte Harms.