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21:15
17.02.2023
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bittet die internationale Gemeinschaft erneut um Kampfflugzeuge zur Abwehr der russischen Aggression. In seiner abendlichen Videobotschaft für das ukrainische Publikum berichtete er von seiner Ansprache für die Münchner Sicherheitskonferenz. "Die Kernbotschaft der Ukraine auf der Sicherheitskonferenz ist klar: Wir müssen alles tun, um die russische Aggression in diesem Jahr zum Scheitern zu bringen", sagte er. Das sei möglich, aber es sei nur zu schaffen, "wenn die Ukraine die Waffen erhält, die sie dazu braucht".
Selenskyj verwies darauf, dass sich die internationale Gemeinschaft auch bei anderen Waffensystemen bewegt habe: Es gebe die Koalition zur Lieferung von Kampfpanzern, das Tabu bei Artilleriegeschossen mit hoher Reichweite sei gefallen.

Die Welt hat bereits gehört, wie notwendig es für die globale Sicherheit ist, eine Flugzeug-Koalition für die Ukraine zu schaffen 21:15
17.02.2023
Wolodymyr Selenskyj

20:52
17.02.2023
Die finnische Ministerpräsidentin Sanna Marin bevorzugt weiter einen gemeinsamen Nato-Beitritt von Finnland und Schweden. "Wir haben die klare Botschaft ausgeschickt, dass wir zeitgleich zur Nato beitreten wollen", sagte die Regierungschefin nach einem Treffen mit Österreichs Kanzler Karl Nehammer. Angesichts des Widerstands der Türkei gegen eine Aufnahme Schwedens in das Bündnis steht im Raum, ob der Beitritt der beiden Staaten entkoppelt werden könnte. Marin zeigte sich darüber hinaus überzeugt, dass Russland den Ukrainekrieg verlieren müsse. Würde der russische Präsident Wladimir Putin den Krieg gewinnen, wäre niemand mehr in Sicherheit - weder in Europa noch in der Welt, warnte die Finnin.
Während Finnland und Schweden ihre Neutralität angesichts der seit dem Ukrainekrieg offenkundigen russischen Bedrohung aufgeben wollen, sieht Österreich weiterhin keinen Anlass für eine Änderung seiner Haltung. Österreich ist kein Mitglied im Verteidigungsbündnis Nato. Nehammer erklärte, dass die Neutralität Österreichs seine Position in der EU keinesfalls schwäche. "Es gibt in der Europäischen Union überhaupt keinen Druck auf neutrale Staaten, ihren Status zu ändern."

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