Letztes Update:
20230207072502

06:15
07.02.2023
Mehr als 7000 Zivilisten seien offiziellen Zahlen der UN zufolge im Zuge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine getötet worden, die tatsächliche Zahl liege aber mit Sicherheit höher, sagt der UN-Nothilfekoordinator Martin Griffiths. Große Teile der Infrastruktur, darunter Schulen, Wohnhäuser oder Krankenhäuser bis hin zu ganzen Städten und Dörfern seien zerstört worden. "Es gibt keine Anzeichen dafür, dass diese Gewalt nachlässt", sagt Griffiths in seiner Rede vor dem Weltsicherheitsrat in New York.

05:25
07.02.2023
Vor dem nahenden ersten Jahrestag des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine hat UN-Nothilfekoordinator Martin Griffiths die bisherigen Folgen für die Bevölkerung aufgezeigt. Fast acht Millionen Menschen seien vor den Angriffen und Kämpfen aus der Ukraine in Nachbarländer geflohen, sagt der Chef des UN-Nothilfebüros Ocha vor dem Weltsicherheitsrat in New York. Weitere 5,3 Millionen seien Vertriebene im eigenen Land, viele hätten in Sammelunterkünften Schutz gesucht. 
17,6 Millionen oder knapp 40 Prozent der Bevölkerung bräuchten humanitäre Hilfe. Griffiths kündigt an, noch im Februar in Genf den diesjährigen Plan für die humanitäre Hilfe in der Ukraine vorstellen zu wollen, der 3,9 Milliarden Dollar (etwa 3,6 Milliarden Euro) erfordere. 

03:45
07.02.2023
US-Vizepräsidentin Kamala Harris hat ihre Teilnahme an der Münchner Sicherheitskonferenz zugesagt. Die Münchner Sicherheitskonferenz findet vom 17. bis 19. Februar im Hotel Bayerischer Hof statt.

Es ist die erste Sicherheitskonferenz seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Mit Blick auf die russische Aggression demonstriere Harris' Teilnahme transatlantische Einigkeit und Entschlossenheit, teilt das Weiße Haus mit.
Russische Offizielle sind nicht eingeladen. "Wir sind uns zu schade, diesen Kriegsverbrechern im Kreml mit der Münchner Sicherheitskonferenz eine Bühne für ihre Propaganda zu bieten", hat Konferenzleiter Christoph Heusgen diese Entscheidung begründet. Dafür werden aber prominente russische Oppositionspolitiker nach München kommen, darunter Julia Nawalnaja, die Ehefrau des inhaftierten Oppositionellen Alexej Nawalny.

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