Vor dem nahenden ersten Jahrestag des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine hat UN-Nothilfekoordinator Martin Griffiths die
bisherigen Folgen für die Bevölkerung aufgezeigt. Fast
acht Millionen Menschen seien vor den Angriffen und Kämpfen aus der Ukraine in Nachbarländer geflohen, sagt der Chef des UN-Nothilfebüros Ocha vor dem Weltsicherheitsrat in New York. Weitere
5,3 Millionen seien Vertriebene im eigenen Land, viele hätten in Sammelunterkünften Schutz gesucht.
17,6 Millionen oder knapp 40 Prozent der Bevölkerung
bräuchten humanitäre Hilfe. Griffiths kündigt an, noch im Februar in Genf den diesjährigen Plan für die humanitäre Hilfe in der Ukraine vorstellen zu wollen, der
3,9 Milliarden Dollar (etwa 3,6 Milliarden Euro) erfordere.