Letztes Update:
20230203172350

16:35
03.02.2023
Die EU sagt der Ukraine volle Unterstützung bei deren Wunsch nach baldiger Mitgliedschaft zu - bei einem gemeinsamen Gipfel in Kiew allerdings keinerlei konkrete zeitliche Perspektive gegeben. Dies geht aus der gemeinsamen Abschlusserklärung von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, Ratspräsident Charles Michel und dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj hervor. Darin bekräftigt die EU lediglich ihre Entschlossenheit, die europäische Integration des Landes zu unterstützen.

16:12
03.02.2023
Der ukrainische Vize-Außenminister Andrij Melnyk begrüßt die Exportgenehmigung der Bundesregierung für Leopard-1-Kampfpanzer zwar, kritisiert gleichzeitig aber den späten Zeitpunkt. Das Düsseldorfer Unternehmen Rheinmetall habe bereits im April angeboten, 88 Leopard 1A5 in die Ukraine zu liefern, sagt der frühere ukrainische Botschafter der dpa. "Leider wurde zu viel wertvolle Zeit vergeudet, um die schwierige Situation an der Front zugunsten der Ukraine viel schneller zu wenden."

Nun komme es auf jeden einzelnen Tag an. Die Instandsetzung und die Ausbildung könnten aber viele Monate dauern. "Auch beim Thema Munition gibt es leider Schwierigkeiten", sagt Melnyk.

15:43
03.02.2023
Die Ukraine wird die umkämpfte Kleinstadt Bachmut im Osten des Landes nach den Worten von Präsident Wolodymyr Selenskyj nicht aufgeben. "Wir werden solange kämpfen, wie wir können", betont Selenskyj zum Abschluss eines EU/Ukraine-Gipfels in Kiew. Bachmut sei eine "Festung". Selenskyj fordert vom Westen erneut mehr Waffen, um Russlands Angriffe abzuwehren. "Je weitreichendere Raketen wir haben, je besser unsere Artillerie ausgerüstet ist, desto schneller endet die Aggression Russlands und um so garantierter wird der Schutz der europäischen Sicherheit und Freiheit."

Der ukrainische Präsident bekräftigt auch seinen Appell an Brüssel, die Sanktionen gegen Russland nochmals zu verschärfen. "Wir sind sehr daran interessiert, dass Russland keine Möglichkeit hat, seine Rüstungsindustrie wiederzubeleben", sagt Selenskyj. Die bisherigen Sanktionen hätten die russischen Bemühungen nur verlangsamt

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